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EU-Kommission auf mehr als halbe Milliarde Euro verklagt

21. Juni 2022, 6:37 Uhr | dpa, st
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Der Chiphersteller Intel verklagt die EU-Kommission auf mehr als eine halbe Milliarde Euro.

Dabei geht es um Schadenersatz, den Intel für eine laut dem Gericht der EU zu Unrecht verhängte Wettbewerbsstrafe fordert. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Eintrag im EU-Amtsblatt hervor. Im Januar hatte das EU-Gericht eine Strafe aus dem Jahr 2009 von 1,06 Milliarden Euro zulasten von Intel für nichtig erklärt (Rechtssache T-286/09). Der Konzern hatte die Geldstrafe vorläufig gezahlt und im Februar dieses Jahres zurückbekommen. Nun fordert er Verzugszinsen auf den Betrag.

Dem Unternehmen war von der EU-Kommission vorgeworfen worden, dass es versucht habe, Konkurrenz rechtswidrig aus dem Markt zu drängen. Eingereicht wurde die Klage von Intel auf Schadenersatz bereits Ende April, wie aus den Unterlagen hervorgeht.


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