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Micron investiert

150 Mrd. Dollar für neue Kapazitäten

Der Hauptsitz von Micron in Boise/Idaho
Der Hauptsitz von Micron in Boise/Idaho
© Micron

150 Mrd. Dollar will Micron über die nächsten zehn Jahre in den Ausbau der Kapazitäten und in R&D stecken, um die Nachfrage nach Speicherprodukten ab 2030 erfüllen zu können.

Der Umsatz mit Speicher-ICs erreicht heute rund 30 Prozent des Gesamtmarktes für Halbleiter. Mit treibenden Kräften wie 5G und KI wird dieser Marktsektor laut Micron schnell wachsen. Micron ist der einzige verbliebene große amerikanische Hersteller von Speicher-ICs. Überall werden sie dringend benötigt: Von Datenzentren über Edge-Geräte bis zu Fahrzeugen und vielen weiteren Consumer-Endgeräten.  

»Speicher-ICs sind die Technologietreiber der Halbleiterfertigung und ohne sie könnten weder 5G-Smartphones arbeiten noch wären KI-unterstützte Cloud-Dienste möglich«, sagt Sanjay Mehrotra, President und CEO und Micron. »Mit der Investition von 150 Mrd. Dollar wollen wir sicherstellen, dass wir die Anwender auch im kommenden Jahrzehnt mit Produkten beliefern können, über die sie sich von ihren Wettbewerbern differenzieren können. Wir freuen uns darauf, mit Regierungen rund um die Welte zusammen arbeiten zu können, auch auf die Zusammenarbeit mit der US-Regierung. Denn in den USA werden der CHIPS for America Act und der FABS Act neue Investitionen in den Bau von Fabs anstoßen.«

Die neusten Fabs für die Fertigung von Speicher-ICs zu wettbewerbsfähigen Kosten haben das Potenzial, zehntausende neuer Jobs entstehen zu lassen und für signifikantes Wirtschaftswachstum zu sorgen. Die Fertigungskosten lägen laut Sanjay Mehrotra in den USA um 35 bis 45 Prozent höher als in Ländern, die über etablierte Halbleiter-Ecosysteme verfügen. Deshalb seien Unterstützungen von staatlicher Seite sowohl für die geplanten Investitionen von Micron und als auch den Ausbau der Produktion in den USA insgesamt wesentlich.

»Die Fertigung von Speicher-ICs geht an die Grenzen des physikalisch Möglichen. Gleichzeitig müssen wir zu wettbewerbsfähigen Kosten produzieren können. Deshalb ist Regierungsunterstützung für den Aufbau einer widerstandsfähigen Lieferkette unverzichtbar, um die langfristige Technologieführerschaft zu sichern«, sagt Manish Bhatia, Executive Vice President of Global Operations von Micron.  

Microns weltweites Produktions- und R&D-Netzwerk umspannt 13 Länder. Das Unternehmen hat in seiner 40jährigen Geschichte bisher 47.000 Patente erhalten und investiert jedes Jahr Milliarden von Dollar in R&D. Der größte Teil der Investitionen gehen in die USA, wo Micron eines der fortschrittlichsten R&D-Zentren der Welt an seinem Hauptsitz in Boise/Idaho betreibt.

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