Motorola

Neues 5G-Smartphone arbeitet mit Micron-DRAMs

23. April 2020, 10:32 Uhr | Heinz Arnold
Die LPDDR5-DRAM-Speicher von Micron.
Die LPDDR5-DRAM-Speicher von Micron.
© Micron

In seinem neuen 5G-Smartphone vom Typ »Edge+« setzt Motorola die 12-GB-Low-Power-DDR5-DRAMs von Micron ein.

Micron und Motorola haben eng zusammengearbeitet, um den Arbeitsspeicher so anzupassen, dass die schnelleren Datengeschwindigkeiten und die geringere Latenz von 5G für den Anwender voll zur Geltung kommen. Cloud-basiertes Gaming und Streaming-Entertainment ist damit ohne Verzögerungen und Ruckeln möglich.

Das Motorola »Edge+« verfügt über eines der fortschrittlichsten Kamerasysteme, die heute auf einem Smartphone zu finden sind. Von seinem 108-MP-Quad-Pixel-Hauptsensor und dem hochauflösenden optischen Zoom bis hin zu seiner verbesserten Videostabilisierung wurde das Telefon so konzipiert, dass es den Augenblick genauso festhält, wie es der Benutzer beabsichtigt. Der LPDDR5-Speicher von Micron bietet einen Leistungspuffer, der die Bildverarbeitung verbessert.

Motorola führt dieses Jahr eine neue Spielfunktion namens »Moto GameTime« für verschiedene Smartphones ein. Die Funktion blockiert automatisch Unterbrechungen und ermöglicht Benutzern den Zugriff auf Apps und Tools, die das Gaming optimieren. Der LPDDR5-Speicher von Micron bietet eine höhere Bandbreite bei geringerem Stromverbrauch, so dass sich die Verbraucher an einem verbesserten mobilen Spielerlebnis erfreuen können.

Mit einer Bildschirmdiagonale von 6,7 Zoll und einer Abrundung von nahezu 90 Grad an beiden Seiten liefert das »Endless Edge«-Display einen erweiterten Sichtbereich. Dies wird durch die gute Audioqualität ergänzt. Das »Edge+« verfügt über zwei leistungsstarke Stereolautsprecher, die auch bei höheren Lautstärken tiefere Bässe und klare, unverfälschte Stimmen liefern.

Micron hat den LPDDR5-DRAM-Speicher entwickelt, um die wachsende Nachfrage nach höherer Speicherleistung und geringerem Energieverbrauch in einer Vielzahl von Märkten bedienen zu können – nicht nur im reinen Mobilbereich sondern auch in weiteren Sektoren wie in der Automobilindustrie, in Client-PCs und in Netzwerksystemen für 5G- und KI-Anwendungen.

So hat Micron die Bandbreite wurde um mehr als 50 Prozent erhöht, um die Leistung der Funktionen von Spitzen-Smartphones der nächsten Generation wie 5G und KI zu beschleunigen. Die Leistungseffizienz konnte um mehr als 20 Prozent reduziert werden, so dass Smartphones länger als bisher betrieben werden können, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen. Micron stellt die DRAMs mit Hilfe eines 1Y-nm-Prozesses her. Sie erreichen eine Datenübertragungsrate von 6,4 Gb/s.

 

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