M12-Steckverbinder von Harting

Übertrager ist bereits fest integriert

29. März 2018, 5:40 Uhr | Von Matthias Domberg
Bisherige Anordnung von Steckverbinder und Peripherie
Bild 1. Bisherige Anordnung von Steckverbinder und Peripherie
© Harting Deutschland

Eine von Harting entwickelte Lösung kombiniert den klassischen Steckverbinder für die Leiterplatte und einen Übertrager in einem einzigen Bauteil, ohne den flächenmäßigen Platzbedarf des M12-Steckverbinders zu vergrößern.

Übertrager werden zur galvanischen Trennung, zur Signalübertragung, zur Potenzialtrennung und zur Symmetrierung in lokalen Ethernet-Netzwerken verwendet. Im Zusammenhang mit RJ45 Leiterplatten-Buchsen sind sie bereits Standard und haben sich am breiten Markt etabliert. Bild 1 zeigt den diskreten Aufbau einer Lösung, wie sie heute noch vielfach bei der Entwicklung z.B. eines Switches mit M12-Steckverbindern zum Einsatz kommt.

Hierbei wird der Übertrager als separates Bauteil auf der Leiterplatte (PCB) zwischen dem Ethernet Chip und jedem Steckverbinder platziert und beansprucht somit einen gewissen Platz. Bei einem 16-Port Switch zum Beispiel, ist der Platzbedarf, den man vorhalten muss, enorm. In dieser Anordnung erfüllt der Übertrager zwei wichtige Funktionen. Zum einen wird die galvanische Trennung und damit ein Schutz des Ethernet Chips (PHY) vor der Einspeisung einer Fremdspannung von außen sichergestellt. Zum anderen trägt der Übertrager zu einer besseren Signalqualität bei.

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  1. Übertrager ist bereits fest integriert
  2. Herausforderungen in zukünftigen Anwendungen
  3. Integrierte Lösung spart Leiterplattenfläche

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