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Neues Geschäftsfeld Autonomous Mobility

Continental-Aufsichtsrat stimmt strategischer Neuausrichtung zu

16. März 2021, 16:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Continental-Aufsichtsrat stimmt strategischer Neuausrichtung zu
© Continental

Ab 1. Januar 2022 soll der Bereich Fahrerassistenz und autonomes Fahren eigenständig als Geschäftsfeld Autonomous Mobility fungieren. Dieses wird von Frank Petznick geleitet.

Der Aufsichtsrat von Continental hat der organisatorische Neuaufstellung des Geschäfts mit Systemen für die Fahrerassistenz und das automatisierte Fahren zugestimmt. Ab 2022 soll es innerhalb des Bereichs Automotive Technologies zum eigenständigen Geschäftsfeld Autonomous Mobility erhoben werden.

»Der Markt im Bereich Autonomous Mobility wird sich in den nächsten drei Jahren mehr als verdoppeln. Entsprechend der hohen strategischen Bedeutung der dafür notwendigen Technologien sowie ihrer vielversprechenden Wachstumsaussichten schaffen wir für ihre Erforschung, Entwicklung und Industrialisierung neue Strukturen, die diesen Fokus schärfen. Darüber hinaus ermöglichen wir hiermit, dass alle Business Areas zusätzliche Freiräume bekommen, sich noch stärker auf ihre Kernbereiche zu konzentrieren«, betont Continental-Vorstandsvorsitzende Nikolai Setzer.

Kern des zukünftigen Geschäftsbereichs Autonomous Mobility bildet die heutige Business Unit Advanced Driver Assistance Systems (ADAS). Autonomous Mobility wird von Frank Petznick geleitet, der seit August 2020 das Feld Fahrerassistenzsysteme verantwortet.

Anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen am 9. März 2021 hatte Continental bekanntgeben, für die Entwicklung seiner Technologien für das assistierte und autonome Fahren allein in diesem Jahr rund 200 bis 250 Millionen Euro zusätzlich aufzuwenden. Ziel: Die sich aus der hohen Marktdynamik ergebenden Chancen konsequent in profitables Wachstum ummünzen.

Darüber hinaus billigte der Aufsichtsrat das geplante Spin-Off von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung. Vorbehaltlich der Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung am 29. April 2021 strebt das Unternehmen die Abspaltung der Antriebssparte unverändert in der zweiten Jahreshälfte 2021 an.

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