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Zweite Fertigungslinie für MEB-Batterien in Braunschweig

Bei der Volkswagen Group Componentsin Braunschweig ist die zweite Fertigungslinie für MEB-Batterien angelaufen.
Bei der Volkswagen Group Componentsin Braunschweig ist die zweite Fertigungslinie für MEB-Batterien angelaufen.
© Volkwagen

Das Werk der Volkswagen Group Components in Braunschweig weitet die Produktion von Batteriesystemen deutlich aus. Nach der ersten Ausbaustufe mit einer maximalen Kapazität von 250.000 Batteriesystemen ist nun die zweite Ausbaustufe mit gleicher Kapazität angelaufen.

Insgesamt kann der Standort damit bei komplettem Hochlauf jährlich bis zu 500.000 Batterien für Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) montieren ‒ in diesem Fall für die Volkswagen ID.3 und ID.4 sowie den ebenfalls vollelektrischen Škoda ENYAQ iV. Hinzu kommen bis zu 100.000 Batteriesysteme für die Modelle Volkswagen e-up!, Seat Mii electric, Škoda Citigoe iV sowie für Hybridfahrzeuge wie zum Beispiel den Golf GTE.

Darüber hinaus steht der nächste Hochlauf bevor: Das Werk hat den Zuschlag für die Ausweitung der PHEV-Produktionskapazitäten erhalten. Wo heute mehr als 50.000 Hybrid-Batteriesysteme jährlich das Werk verlassen, werden es von 2023 an bis zu 300.000 Batteriesysteme sein.

Die Serienfertigung von MEB-Batterien findet mit moderner, größtenteils vollautomatischer Produktionstechnik in einer neuen Fertigungshalle auf mehr als 40.000 m2 statt. In den Neubau wurden insgesamt mehr als 300 Millionen Euro investiert.

Bei der Produktion der Batteriegehäuse kommen neue Schweiß-, Klebe- und Abdichtungstechniken zum Einsatz. Die Gehäuse werden anschließend mit den Zellmodulen und einer Steuereinheit zu den eigentlichen Batteriesystemen zusammengefügt. Mehrere Inline-, Dichtigkeits- und End-of-Line-Prüfstände stellen eine gleichbleibend hohe Qualität sicher. Die Entwicklung des Batteriesystems inklusive Hard- und Software erfolgte ebenfalls am Standort Braunschweig. Das hier gewonnene Know-how setzt neue Standards für den ganzen Konzern und wird im internationalen Verbund genutzt.

Das Produkt Batteriesystem sichert die Beschäftigung von mehr als 800 Mitarbeitern. Die für den Ausbau der Produktionskapazitäten notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden weitestgehend innerhalb des Standorts für die neuen Aufgaben qualifiziert und durch passgenaue Schulungen und Qualifizierungen auf den Einsatz im Hochvoltbereich vorbereitet.

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