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Milliarden-Verlust wegen ICs

VW stoppt in China Produktion

15. April 2021, 08:25 Uhr   |  Heinz Arnold

VW stoppt in China Produktion
© FAW-Volkswagen Automotive

Der Hauptsitz von FAW-Volkswagen Automotive in Changchun.

Die IC-Knappheit kostet die Auto-Hersteller weltweit Milliarden-Beträge. Jetzt fährt Volkswagen die Produktion in China zurück.

Ford hatte gewarnt, dass die Chip-Knappheit den Gewinn in diesem Jahr um 1 bis 2,5 Mrd. Dollar reduzieren könne. Die Beratungsfirma AlixPartners schätzt, dass die fehlenden Chips der weltweiten Autoindustrie Umsatz in Höhe von 60,6 Mrd. Dollar kosten werde.

Wegen fehlender ICs fährt jetzt auch Volkswagen die Autoproduktion in China um 30 Prozent zurück, wie die chinesische Publikation Yicai Global berichtet. Das Joint Venture zwischen der FAW Group und Volkswagen – FAW-Volkswagen Automotive mit Sitz in Changchun –  wolle die Produktion für zwei Wochen stoppen, was unter anderem die Modelle A4L, A6L, und Q5L betreffe. Insgesamt sollten im April 20.000 Autos weniger als im März produziert werden.

FAW-Volkswagen hatte am 12. April bekannt gegeben, dass der Umsatz im ersten Quartal 2021 um 72,4 Prozent gewachsen sei und 550.869 Fahrzeuge verkauft werden konnten.

Die China Association of Automobile Manufacturers hatte vergangene Woche gewarnt, dass sich die Knappheit an ICs für Autos im zweiten Quartal in China noch verschärfen könnte.

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