Stromversorgungen & DC-Lasten

Brennstoffzellen einfach und effizient testen

19. Juli 2021, 10:38 Uhr | EA Elektro-Automatik (kv)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Autoranging maximiert die Spannungs- und Stromkennlinie

Die Geräte der PSB-Serie als auch die ELR-Lasten bieten echte Autoranging-Funktionen. Ein Ausgang mit konstanter Leistungscharakteristik ermöglicht bei den PSB-Versorgungen einen größeren Bereich von Spannung und Strom mit einem Gerät. So können diese Stromversorgungen Bereiche von 0-60 V bis 0-2.000 V darstellen und Stromausgänge bis zu 1.000 A bei 30 V mit einer 30-kW-Versorgung. In ähnlicher Weise nehmen die ELR-Lasten bis zu 2.000 V oder 1.000 A mit der 30-kW-Last auf.

Stromversorgungen und Lasten mit Autoranging stellen Nutzern einen größeren Spannungs- und Strombereich zur Verfügung, ohne dass die Geräte überdimensioniert sein müssen. Die Vorteile: Für den Einsatz in verschiedenen Prüfanwendungen bietet ein einziges Gerät einen größeren Bereich an Prüfanwendungen und Vielseitigkeit. 

Energierückgewinnung spart Kosten und Kühlungsbedarf

Ein weiterer Pluspunkt der PSB-Stromversorgungen: Als 2-Quadranten-Geräte fungieren sie als Quelle und als Last. Als Last sind sowohl die PSB-Netzteile als auch die ELR-Lasten regenerative Lasten und können die aufgenommene Leistung mit einem Wirkungsgrad von mehr als 96 Prozent ins Netz zurückführen. Das reduziert den Kühlbedarf am Gerät deutlich. Dadurch sind die Geräte bei gegebener Leistung kleiner, benötigen weniger Platz und verringern den Stromverbrauch und damit die Kosten. Auch das Lüftergeräusch ist reduziert, die Geräte sind leiser.

Bei hohen Leistungslasten, wie beispielsweise bei kW-Lasten, punktet die regenerative Energierückgewinnung mehrfach: durch Einsparungen bei den Versorgungsunternehmen, weniger Platzbedarf durch kleinere Geräte und eine längere Lebensdauer der Geräte durch thermisch weniger belastete Komponenten.

Portfolio an Schnittstellen

Standardmäßig verfügen die Geräte der PSB-Serie und die ELR-Lasten über USB- und Ethernet-Schnittstellen. Darüber hinaus ermöglichen mehrere optionale Schnittstellen die Steuerung eines PCs oder einer SPS. Einige der optionalen Schnittstellen umfassen RS-232, Profibus, CAN-Bus und ModBus. Mit der CAN-Schnittstelle lassen sich die Geräte an ein Kfz-Steuerungssystem anschließen. 

Die PSB-Stromversorgungen und die ELR-Last zeigen in einem mehrfarbigen Touchscreen-Display mit nur zwei Bedienknöpfen alle programmierten und gemessenen Werte an und machen dadruch die Bedienung einfach. Zudem gibt es die Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen, zum Beispiel Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Chinesisch und Russisch. 

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