Schwerpunkte

Renesas adressiert Zentralrechner

Höchste Rechenleistung, ASIL-D, Passivkühlung

17. Dezember 2020, 00:00 Uhr   |  Iris Stroh

Höchste Rechenleistung, ASIL-D, Passivkühlung
© Renesas Electronics

Die offene, skalierbare Plattform mit 60 TOPS Deep Learning Performance, geringer Leistungsaufnahme und Luftkühlung treibt zentrales ECU-Processing für automatisiertes Fahren voran

Renesas Electronics macht mit dem neuen SoC R-Car V3U einen enormen Leistungssprung. Die ASIL-D-fähigen Bausteine kommen beim Deep-Learning auf 60 TOPS, die Rechenleistung ist mit 96.000 DMIPS angegeben und das alles braucht nur eine passive Kühlung.

Renesas Electronics zielt mit dem R-Car V3U auf ADAS- und AD-Anwendungen (AD: automatisiertes Fahren). Der neue R-Car V3U ist das erste SoC, das auf der neuen R-Car-Architektur Gen 4 der offenen und flexiblen Renesas autonomy Plattform für ADAS und AD basiert. Mit dem R-Car V3U bietet die Plattform nun Skalierbarkeit von NCAP-Einstiegsanwendungen bis hin zu hochautomatisierten Fahrsystemen.

»Wir freuen uns, die neueste Generation unserer weit eingesetzten R-Car SoCs für die nächste Generation von ADAS- und AD-Fahrzeugen vorstellen zu können«, erklärt Naoki Yoshida, Vice President, Automotive Digital Products Marketing Division bei Renesas. »Das R-Car V3U SoC nutzt Elemente, die auf Bausteinen der vorherigen Generation entwickelt wurden, wie den ADAS- und Level-2-Perception-Stack des R-Car V3M und R-Car V3H, kombiniert mit Bestandteilen der Renesas autonomy Plattform. Dies gewährleistet einen nahtlosen Migrationspfad zu automatisiertem Fahren der Stufe 3 auf einem einzigen Chip mit kurzer Entwicklungszeit und sicherem Serienstart.«

Muster des R-Car V3U SoC sind ab sofort verfügbar. Die Massenproduktion ist für das zweite Quartal 2023 geplant.

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Renesas Electronics Europe GmbH