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Renesas will RISC-V-Prozessorkerne nutzen

05. Oktober 2020, 10:45 Uhr   |  WEKA FACHMEDIEN, Newsdesk

Renesas will RISC-V-Prozessorkerne nutzen
© Renesas

Standard-ICs (ASSP) von Renesas sollen künftig RISC-V-Prozessorkerne von Andes Technology erhalten.

Auf der Basis der 32-bit-RISC-V-Prozessorkerne von Andes Technology will Renesas ASSPs entwickeln. Dafür wurde jetzt eine Kooperation vereinbart.

Mit der Kooperation im Bereich IP mit Andes Technology will Renesas Electronics die RISC-V-basierten Embedded-Prozessorkerne und die zugehörige SoC-Entwicklungsumgebung von Andes Technology nutzten, um Standard-ICs (ASSP: Application-Specific Standard Product) zu entwickeln. Renesas hat sich für die AndesCore IP entschieden und die 32-bit-RISC-V-Prozessorkerne. Erste Muster der ASSPs mit RISC-V-Prozessorkern sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 ausgeliefert werden können.

»Wir freuen uns sehr, dass Renesas als einer der weltweit führenden MCU-Anbieter Andes RISC-V-Cores in seine vorprogrammierten ASSPs implementiert. Renesas und Andes haben die gleiche Vision und begrüßen die Ära von RISC-V als die Mainstream-CPU-ISA (Instruction Set Architecture) für System-on-Chips (SoC)«, erklärt Frankwell Lin, President der Andes Technology Corp. »Dies stellt nicht nur einen Meilenstein für Andes dar, sondern zeigt auch die Akzeptanz der Open-Source RISC-V-ISA als Mainstream-Computing-Engine. Die Kunden von Renesas profitieren von einer modernen ISA, die die Anforderungen an das Computing des 21. Jahrhunderts erfüllt.«

»Das skalierbare Leistungsspektrum, die auswählbaren Sicherheitseigenschaften und die kundenspezifischen Anpassungsoptionen der Andes RISC-V-Core-IP ermöglichen es Renesas, innovative ASSPs anzubieten«, erläutert Sailesh Chittipeddi, Executive Vice President, General Manager der IoT und Infrastructure Business Unit von Renesas. »Kunden, die nach kostengünstigen Alternativen für bestehende oder neue Anwendungen suchen, werden bei der Entwicklung sowohl von der Zeit- als auch von der Kostenersparnis profitieren.«

Die vorprogrammierten ASSP-Bausteine von Renesas, die auf dem RISC-V-Prozessorkern basieren, werden mit Benutzerschnittstellentools zur Einstellung der anwendungsprogrammierbaren Parameter kombiniert. Damit entfallen für Entwickler, die diese ASSPs anwenden, Investitionshürden für Entwicklung und Software.

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