Schwerpunkte

Weltweites 3D-Druck-Netz

Medizinische Komponenten schnell produziert

02. April 2020, 08:15 Uhr   |  Heinz Arnold

Medizinische Komponenten schnell produziert
© Siemens

Prototyp einer im 3D-Druck-Verfahren hergestellten Schutzmaske.

Im Additive Manufacturing Network von Siemens können über den 3D-Druck Masken, Ventilatoren und weitere Komponenten für die Medizintechnik hergestellt werden.

Siemens öffnet das Additive Manufacturing Network (AM) und den 3D-Druck für alle Sektoren im Gesundheitssystem, um die schnelle Versorgung mit wichtigen medizinischen Komponenten zu ermöglichen, für die traditionelle Fertigungsverfahren zu langsam wären. Der Fokus ist im Moment darauf gerichtet, Covid-19 zu bekämpfen. Während der Krise ist die Nutzung des AM-Netzwerks kostenlos.

Innerhalb des Netzwerkes sollen Anbieter von Produkten für das Gesundheitswesen mit zertifizierten Medizinprodukteherstellern verbunden werden. Das soll die Produktion von medizinischen Komponenten rund um den Globus vereinfachen. Ärzte, Krankenhäuser und weitere Organisationen, die medizinische Geräte benötigen, sowie Entwickler und Service-Anbieter, die über medizinisch zertifizierte 3D-Druck-Kapazitäten verfügen, können sich ab sofort kostenlos im AM-Netzwerk von Siemens registrieren.

Die Entwickler und Ingenieure von Siemens sind Teil des AM-Netzes und können Fragen beantworten sowie dabei helfen, die Designs in Files umzuwandeln, die für den 3D-Druck geeignet sind. Anschließend werden sie auf den 3D-Druckern der entsprechenden Unternehmen gedruckt, die ebenfalls Teil des AM-Netzes sind.

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