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Volocopters Frachtdrohne

VoloDrone: erster öffentlicher Flug

Die VoloDrone hebt auf ihrem ersten öffentlichen Demonstrationsflug ab, den Volocopter zusammen mit DB Schenker auf dem IST World Congress in Hamburg durchgeführt hat.
Die VoloDrone hebt auf ihrem ersten öffentlichen Demonstrationsflug ab, den Volocopter zusammen mit DB Schenker auf dem IST World Congress in Hamburg durchgeführt hat. VoloDrone kann Lasten bis 200 kg bei einer Reichweite bis zu 40 km befördern.
© Volocopter

Die elektrische Schwerlastdrohne VoloDrone von Volocopter hat auf dem ITS World Congress 2021 ihren ersten öffentlichen Flug durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit dem weltweiten Logistikdienstleister DB Schenker zeigte Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), die nahtlose Integration der VoloDrone in logistische Lieferketten mit einer End-to-End-Frachttransportdemonstration. Die Partner demonstrierten damit den Fortschritt, den sie seit dem Einstieg von DB Schenker als strategischer Investor bei Volocopter Anfang 2020 gemeinsam erzielt haben.

Der dreiminütige Testflug startete um 15:02 Uhr im homePORT Hamburg und erreichte eine maximale Flughöhe von 22 Metern. Für die Logistiksimulation wurde die elektrische Lastendrohne mit einer Ladebox zwischen dem Landegestell ausgerüstet. Diese belud das Ground Team zunächst mit einer Ladung in der Größe einer Europalette. Im Anschluss absolvierte die Drohne einen reibungslosen Start. Nun transportierte das Fluggerät die Fracht zu einem DB Schenker Cargo Bike. Nach sicherer Landung und der erfolgreichen Übergabe brachte das Lastenfahrrad seine Lieferung an den endgültigen Zielort, womit die vollständig elektrische, multimodale Zustellung auf der letzten Meile abgeschlossen war. 

»Dieser erste öffentliche VoloDrone-Flug zeugt von Volocopters führender Position in der UAM-Industrie. Wir sind das einzige UAM-Unternehmen, das Lösungen für Passagiere und Güter entwickelt und diese weltweit in öffentlichen Flügen zeigt«, sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter. »Unsere VoloDrone wird bestehende Logistikprozesse robuster, effizienter und nachhaltiger machen.«

»Der heutige VoloDrone-Flug ist ein öffentlicher Beleg für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir wollen globale Lieferketten neu denken und die Transportlogistik für unsere Kundinnen und Kunden in die nächste Dimension bringen – bei gleichzeitiger Einsparung von  Emissionen«, erklärt  Erik Wirsing, Vice President Global Innovation von DB Schenker.

Die Demonstration in Hamburg baut auf den Grundlagen einer statischen Machbarkeitsstudie auf, die die Partner im Juli dieses Jahres in Stuttgart durchgeführt hatten. Dabei wurde eine Blaupause für die Implementierung von VoloDrone-Einsätzen in Logistikeinrichtungen auf der ganzen Welt erstellt. Mit dem ersten öffentlichen Flug der VoloDrone in Hamburg zeigten Volocopter und DB Schenker, wie Drohneneinsätze die bestehende Logistikinfrastruktur für den Land- oder Seetransport erweitern und völlig neue Lieferketten und Transportwege schaffen kann.

Die VoloDrone ist eine unbemannte, vollelektrische Frachtdrohne, die für den Transport von ISO-Paletten aller Größen mit einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm über eine Reichweite von 40 Kilometern ausgelegt ist. Dieses elektrische senkrechtstartende und –lande Flugzeug (eVTOL) ist für vielseitige Einsätze in verschiedenen Industrien gedacht. Als Teil von Volocopters UAM-Produktportfolio für den Transport von Passagieren (VoloCity und VoloConnect) und Gütern in Städten ist die VoloDrone dort einsetzbar, wo konventionelle Transportmöglichkeiten an ihre Grenzen stoßen. 

UAM setzt innovative Fluggeräte ein, um Mobilitätslösungen für Ballungsräume anzubieten. Neben der Entwicklung der Fluggeräte stellt Volocopter die physische (VoloPorts) und digitale (VoloIQ) Infrastruktur zur Unterstützung dieser Dienste bereit, die in den nächsten zwei bis drei Jahren eingeführt werden sollen. VoloIQ dient als digitales Rückgrat für den Betrieb von UAM. Diese Plattform wird Ökosystemaspekte wie unter anderen Approved Maintenance Organisation (AMO), Continuing Airworthiness Management Organisation (CAMO), Fluganalyse,und Fahrzeugkonnektivität, autonomen Betrieb unterstützen. 

Der erste Flug der VoloDrone fand 2019 statt. Seitdem werden regelmäßige Flugtests auf verschiedenen Flugplätzen in Deutschland durchgeführt. Die Drohne hat einen Durchmesser von 9,15 Metern, ist 2,15 Meter hoch und hat ein maximales Startgewicht (MTOW) von 600 Kilogramm. Zukünftig soll VoloDrone vollelektrisch betrieben werden und autonom außerhalb der Sichtweite des Piloten (BVLOS) fliegen können.


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