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Volocopter und DB Schenker

VoloDrone für die Logistik

01. Juli 2021, 08:43 Uhr   |  Heinz Arnold

VoloDrone für die Logistik
© Volocopter/DB Schenker

Der erste Testlauf auf der Messe Stuttgart: Eine Volodrone nimmt die Nutzlast auf, die ein autonomer mobiler Roboter von Gideon Brothers bereit gestellt hat.

Volocopter und DB Schenker wollen Frachtdrohnen im Logistikumfeld einsetzen.

Dazu haben die Partner in einer Machbarkeitsstudie auf dem Gelände der Messe Stuttgart erfolgreich die Grundlagen für den Bodenbetrieb der VoloDrone in der Logistik entwickelt. Gemeinsam erarbeiten Volocopter und DB Schenker mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik nun erstmals einen Plan für den Betrieb elektrischer Frachtdrohnen im Logistikumfeld.

Die Studie untersuchte dabei, wie künftig der Betrieb der VoloDrone und ein sicheres Umfeld für Personal, Fracht und autonome Bodenfahrzeuge gestaltet werden können. Aus den gewonnenen Erkenntnissen erstellen die Partner einen Betriebsplan für die Integration der VoloDrone in Logistiknetzwerke auf der ganzen Welt. Damit schaffen sie die Grundlage für weitere Fortschritte bei der Automatisierung und für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik.

Forschungsteams von Volocopter, DB Schenker und Fraunhofer IML simulierten in ihrer Studie die Integration der VoloDrone in ein bestehendes Logistiknetz. Dabei untersuchten sie die Bodenprozesse für die Erfassung der Fracht und die Bewertung der Sicherheit verschiedener Güter. Daneben wurden die automatisierte Bestückung der Schwerlastdrohne durch autonome Fahrzeuge sowie logistikspezifische Kontrollen vor dem Start getestet. Die so entwickelten Verfahren wurden erprobt und ausgewertet, um sichere Standardprozesse für die Mitarbeiter am Boden zu entwerfen.

»Mit der VoloDrone erschließen wir ganz neue Möglichkeiten in der Logistik. Sie ist ein Schlüsselelement für DB Schenkers Innovations- und Nachhaltigkeitsfahrplan.«, sagt Erik Wirsing, Global Head of Innovation von DB Schenker.  

Seit Mitte 2019 arbeiten Volocopter und DB Schenker gemeinsam an der Weiterentwicklung der VoloDrone für konkrete Anwendungsbereiche von Business-to-Business-Drohnendiensten in der Logistik und deren kommerziellen Launch. Die VoloDrone, Volocopters vielseitig einsetzbare Frachtdrohne, kann eine Nutzlast von 200 kg über eine Distanz von bis zu 40 km transportieren. Sie verfügt über 18 Rotoren und Motoren, die das voll-elektrische, senkrechtstartende Fluggerät (eVTOL) antreiben. Die Schwerlastdrohne für die Logistik ist Teil des UAM-Ökosystems von Volocopter, zu dem auch Flugtaxidienste für Menschen (VoloCity und VoloConnect), die notwendige Infrastruktur (VoloPort) und ein digitales System als Rückgrat für die Koordination und Übersicht aller Vorgänge in Echtzeit (VoloIQ) gehören. Die automatisierten mobilen Roboter für die aktuelle Studie wurden von DB Schenkers Partner Gideon Brothers zur Verfügung gestellt.

Sobald der Betriebsplan vollständig ausformuliert ist, wird er Projektpartnern unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung gestellt.

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