Schwerpunkte

Merck erweitert seine F&E-Kapazitäten

Neue Halbleiter- und Displaymaterialien im Fokus

21. September 2020, 15:09 Uhr   |  Kathrin Veigel

Neue Halbleiter- und Displaymaterialien im Fokus
© Merck

Am Merck-Stammsitz in Darmstadt entstand ein hochmodernes Forschungszentrum für Elektronikanwendungen.

Mit einem neuen Forschungszentrum am Standort Darmstadt will Merck seine Position als führender Lieferant für die Elektronikindustrie ausbauen. Dafür hat das Unternehmen Betrag in zweistelliger Millionenhöhe in die Hand genommen.

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat ein neues Forschungszentrum für Elektronikanwendungen auf dem Campus seiner Konzernzentrale in Darmstadt eröffnet. Insgesamt 50 Millionen Euro sollen in den Bau des Gebäudes geflossen sein, in dem das Unternehmen an weiteren Innovationen für die Display- und Halbleiterbranchen arbeiten will. 

Das Gebäude wird künftig die Forschung und Entwicklung für Materialien der nächsten Generation beherbergen: Dazu zählen Displaymaterialen wie Flüssigkristalle und sogenannte Quantenpunkt-Pixel-Farbkonverter (Quantum Dots Pixel Color Converters, QDPCC) ebenso wie Materialien für das Halbleitergeschäft wie Fotolack-Materialien, Dielektrika und Materialien für die gerichtete Selbstausrichtung (Directed Self-Assemby, DSA).

Nach 33-monatiger Bauzeit soll das11.000 Quadratmeter große Gebäude Büro- und Laborräumlichkeiten für 140 Mitarbeiter bieten. In der Gebäudefassade wurden auf einer Fläche von 300 Quadratmetern dynamische Flüssigkristallfenster von Merck eingebaut. Damit lässt sich die Sonneneinstrahlung in den Konferenzräumen des Gebäudes auf Knopfdruck regulieren. So schützen sie in Sekundenschnelle gegen Aufheizung und blendende Sonnenstrahlen, ohne den natürlichen Lichteinfall zu behindern.

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