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Produktionsengpässe drücken Umsatz

20. April 2022, 9:01 Uhr | dpa ha
Der ASML-Campus in Veldhoven.
Der ASML-Campus in Veldhoven.
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ASML kämpft angesichts hoher Nachfrage weiter mit Engpässen in der Produktion, das führt zu sinkenden Umsatzerwartungen.

Für das zweite Quartal stellte der Hersteller von Belichtungsmaschinen für die Fertigung von ICs einen Umsatz von 5,1 bis 5,3 Mrd. Euro in Aussicht und damit deutlich weniger als von Analysten mit fast 6 Mrd. Euro geschätzt. Die Bestellungen lagen netto im ersten Quartal wie im Vorquartal bei rund 7 Mrd. Euro. »Wir sehen, dass die Nachfrage nach unseren Systemen weiter höher ist als unsere derzeitige Produktionskapazität«, sagte Peter Wennink, CEO von ASML.

Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr beließ das Management bei rund 20 Prozent Wachstum. Allerdings kündigte das Unternehmen eine Überprüfung der mittelfristigen Wachstumsperspektiven für 2025 und darüber hinaus an, weil es zusammen mit Lieferanten stark in den Aufbau neuer Kapazitäten investieren will.

In den Monaten Januar bis März verbuchte ASML wie erwartet einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro, rund 19 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Bruttomarge lag wie in Aussicht gestellt bei 49 Prozent. Sie gibt an, wie viel vom Verkaufspreis nach Herstellungskosten übrigbleibt und soll im zweiten Quartal bei 49 bis 50 Prozent liegen. Unter dem Strich verdiente ASML in den ersten drei Monaten 695 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch gut 1,3 Mrd. Euro gewesen.
 


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ASML, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH