Infineon

Entwicklungszentrum in Dresden startet

12. Dezember 2018, 8:03 Uhr | Heinz Arnold
Das neue Entwicklungszentrum in Dresden.
Das neue Entwicklungszentrum in Dresden.
© Infineon

Das neue Entwicklungszentrum für Automobilelektronik und Künstliche Intelligenz (KI) von Infineon in Dresden geht an den Start.

Ein erstes Expertenteam nimmt Anfang 2019 die Arbeit auf und wird neue Produkte im Bereich Sensorik und Leistungselektronik entwickeln. In den folgenden Monaten sollen weitere Mitarbeiter das Team verstärken. Dafür sucht das Entwicklungszentrum Spezialisten für Chipdesign, Systemarchitektur, KI-Systeme und Softwareentwicklung.

Infineon hat 30 neue Büroarbeitsplätze eingerichtet und baut gerade ein Entwicklungslabor auf. Ab dem nächsten Frühjahr schafft das Unternehmen Raum für weitere 70 Arbeitsplätze. Mittelfristig wird das Entwicklungszentrum insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Sie werden das Wachstum verschiedener Geschäftsbereiche in den kommenden Jahren unterstützen.
 
»Weniger CO2 und mehr Sicherheit im Straßenverkehr sind neben zunehmender Vernetzung und höherer IT-Sicherheit die großen Ziele der Automobilindustrie – und gleichzeitig Wachstumstreiber für unser Geschäft«, sagt Peter Schiefer, Präsident der Automotive-Division von Infineon. »Sichere und umweltfreundliche Autos brauchen immer mehr Sensoren, Mikrocontroller und Leistungshalbleiter. Diese Produkte fertigen wir auch in Dresden. Hier treffen nun Entwicklung, Design und Fertigung aufeinander. So heben wir Synergien und können neue Produkte schneller entwickeln und auf den Markt bringen.«

Digitalisierung und Vernetzung treiben das Wachstum auch in anderen Märkten. KI ermöglicht selbstlernende Maschinen und bietet – etwa mit Spracherkennung – neue Schnittstellen für die Kommunikation. Derartige Systeme benötigen immer anspruchsvollere Halbleiter und darauf aufbauende Systeme. Deshalb beteiligt sich der Geschäftsbereich Power Management & Multimarket ebenfalls am neuen Entwicklungszentrum.

»Von Beginn an beschäftigen wir uns auch mit der Entwicklung von Wafer-Technologien und Fertigungsprozessen«, sagt Dr. Rutger Wijburg, Geschäftsführer von Infineon Dresden. »Jetzt erweitern wir unsere Kompetenzen um die Entwicklung innovativer Produkte für wichtige Märkte unseres Unternehmens. So wollen wir die Systeme der Kunden besser verstehen und diese Erkenntnisse in unseren Produktionsprozessen berücksichtigen.«

Auch die zentrale Entwicklungsabteilung »Design Enabling & Services« (DES) wird im neuen Entwicklungszentrum in Dresden mit Mitarbeitern vertreten sein. DES unterstützt die Geschäftsbereiche von Infineon bei der Produktentwicklung und stellt den Teams Designumgebungen zur Verfügung. Die Entwicklungsservices von DES decken den vollständigen Ablauf des Chipdesigns ab.



Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

INFINEON Technologies AG Neubiberg, Infineon Technologies AG