Kinara/NXP

Deep Learning optimierte KI für das Edge

22. September 2022, 6:38 Uhr | Iris Stroh
Aaronn Electronic und Advantech
© SFIO CRACHO | shutterstock.com

Kinara, KI-Prozessorspezialist für Edge-Anwendungen, arbeitet mit NXP Semiconductors zusammen. Gemeinsam haben die Unternehmen die Computer-Vision-Fähigkeiten der NXP i.MX-Applikationsprozessoren mit dem leistungs- und energieoptimierten Inferencing des Kinara Ara-1 AI-Prozessors integriert.

»Intelligente Bildverarbeitung ist ein stark wachsender Markt, der sich bestens für maschinelles Lernen eignet. Die Komplexität von Bildverarbeitungssystemen nimmt jedoch stetig zu, mit mehr und höher auflösenden Sensoren und immer größeren KI-Modellen. Um mit diesen Trends Schritt zu halten, sind spezielle KI-Beschleuniger erforderlich, die die Verarbeitungslast effizient bewältigen können - sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Chipfläche«, sagt Kevin Krewell, Principal Analyst bei TIRIAS Research. »Der beste modulare Ansatz für Bildverarbeitungssysteme ist eine Kombination aus einem etablierten Embedded-Prozessor mit einem energieeffizienten KI-Beschleuniger, wie die Verknüpfung der Embedded-Anwendungsprozessoren der i.MX-Familie von NXP mit dem KI-Beschleuniger Kinara.«

Und genau diesen Ansatz verfolgen NXP und Kinara mit ihrer Zusammenarbeit. Der patentierte Edge-KI-Prozessor Ara-1 von Kinara bietet eine sehr gute Kombination aus Leistung, Stromverbrauch und Preis für integrierte Kameras und Edge-Appliances. Kinara ergänzt seine Processing-Technologie mit einer umfassenden Suite von Entwicklungswerkzeugen; mit ihnen können Kunden ihre neuronalen Netzwerkmodelle nahtlos in hochoptimierte Berechnungsabläufe umwandeln, die sich dann auf dem Ara-1-Chip implementieren lassen.

Die KI-Verarbeitungslösungen von NXP wiederum reichen von den Mikrocontrollern (MCUs) über die Crossover-MCUs der i.MX RT-Serie bis hin zu den i.MX-Anwendungsprozessorfamilien, die eine Vielzahl von Multicore-Lösungen für Multimedia- und Display-Anwendungen bieten. Das NXP-Portfolio deckt von Haus aus bereits einen großen Teil der Anforderungen an die KI-Verarbeitung ab.

Anwendungsfälle, die aufgrund von höheren Bildwiederholraten, Bildauflösungen und einer größeren Anzahl von Sensoren eine noch höhere KI-Leistung erfordern, lassen sich durch die Integration von NXP-Prozessoren mit dem Ara-1 von Kinara abdecken; dies ermöglicht skalierbare Lösungen auf Systemebene, bei der die Kunden die KI-Arbeitslast zwischen dem NXP-Gerät und dem Ara-1 aufteilen können, während die gemeinsame Anwendungssoftware auf den NXP-Prozessoren läuft.

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