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54 % Umsatzplus mit eigenen Prozessoren

30. Juni 2021, 14:55 Uhr   |  Heinz Arnold

54 % Umsatzplus mit eigenen Prozessoren
© Strategy Analytics

Apple kann sich über ein Umsatzplus von 54 Prozent für ihre Applikationsprozessoren der A- und M-Serie im ersten Quartal 2021 freuen.

Das ist das Ergebnis des neusten » Handset Component Technologies«-Reports von Strategy Analytics. Bis Ende des ersten Quartals habe Apple mit den beiden Serien einen kumulierten Umsatz von 51 Mrd. Dollar erwirtschaftet

»Apple ist davon überzeugt, die grundlegenden Technologien im Hause haben zu müssen. Deshalb entwickelt Apple die wesentlichen Halbleiterkomponenten selbst. Das gilt nicht nur für die Applikationsprozessoren, sondern auch für die 5G-Baseband-ICs (über den Einkauf der Intel-Einheit, früher Infineon), GPUs, Flash-Speicher-Controller, Power-Management-ICs, Bluetooth-LE-ICs, Fingerprint-Sensoren und weitere Sensoren«, sagt Sravan Kundojjala, Autor des Reports und Associate Director of Handset Component Technologies von Strategy Analytics. Er geht davon aus, dass Intel künftig die 5G-Modems in ihre A-Serie integrieren wird.

Seit dem Apple die A-Serie im Jahr 2010 entwickelt hatte, wurden laut Strategy Analytics bis Ende des ersten Quartals 2021 rund 2,8 Mrd. Stück in den eigenen Geräten verbaut. Inzwischen ist Apple zum Leitkunden für TSMC für die 7-nm- und 5-nm-Propzesse aufgestiegen.

Mit den Smartphones hat Apple laut Kundojjala 64 Prozent des Prozessor-Umsatzes im ersten Quartal erzielt. Mit dem M1-Prozessor, der in Macs und iPads Einsatz findet, sei Apple auf 13 Prozent des Umsatzes gekommen.

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