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Hy-Line bringt »Hy-Di« auf den Markt

Booster für die Stromversorgung mobiler Produkte

10. August 2021, 09:40 Uhr   |  Karin Zühlke

Booster für die Stromversorgung mobiler Produkte
© Hy-Line

Die neue Marke Hy-Di basiert technisch auf einer Kombination etablierter Smart Batteries und einer Analysesoftware.

Hy-Di besteht aus Smart Battery sowie Analyse-Hard- und Software und wurde durch Ingenieure von Hy-Line in Kooperation mit Partnern, die Know-how in den Bereichen Hardwareentwicklung bzw. Programmierung einbrachten, entwickelt.

Die neue Marke Hy-Di vereint alle Vorzüge hochwertiger Smart Batteries mit einem leistungsstarken Batterie-Monitoring-System. Die Analysesoftware liest bei smarten Batterien die zentralen Parameter aus und bringt sie in Echtzeit zur Anzeige. Auch das Schreiben von Logfiles ist möglich.

Das Besondere an Hy-Di: Die Analysesoftware eignet sich für alle Batterien, die SM- oder CAN-Bus-fähig sind. Das macht die Applikation auch für all jene Kunden und Endanwender interessant, die ihre Smart Batteries nicht bei Hy-Line bezogen haben. Entwicklungsingenieure aber auch Techniker, beispielsweise im klinischen Umfeld, erhalten für CAN- bzw. SM-Bus-fähige Batterien ein aussagekräftiges Batterie-Monitoring und damit wertvolle Informationen über den Status ihrer Medizingeräte. Für das Gesundheitswesen ein Plus, da sich Wartungsaufwände für den Geräte-Pool von Kliniken, Reha-Zentren und anderen Einrichtungen signifikant reduzieren: Es müssen nur noch die Batterien getauscht werden, deren Leistung nachweisbar unzureichend ist.

»Interessant ist Hy-Di aber vor allem für die Prototypenentwicklung«, betont Gerhard Wilp, Geschäftsführer der Hy-Line AG Schweiz. Schon in der Entwicklungsphase unterstütze Hy-Di durch Anzeige wichtiger Batterieparameter für Infusionspumpen, Beatmungsgeräte & Co.: »Diese Kennzahlen erlauben Rückschlüsse auf das Betriebsverhalten von Prototypen; Funktionalitäten können weiter verbessert werden, bevor es in die Serienfertigung geht«, hebt Wilp hervor.

Die neue Marke Hy-Di basiert technisch auf einer Kombination etablierter Smart Batteries und einer Analysesoftware. Dieses Tool, das Hy-Line Battery Interface, kann unter Zuhilfenahme einer ein-eindeutigen IP-Adresse vom Webbrowser verschiedener Endgeräte aufgerufen werden. Über die Software von Hy-Di erfolgt dann die Anzeige der an der Batterie ausgelesenen Kennwerte. Aktuell sind das etwa 30 Parameter; für die nachfolgenden Releases ist die Menge der dargestellten Kennwerte aber offen, wie Wilp erklärt. »Machbar sind mehr als 200 Kennwerte. Aktuell orientieren wir uns an dem, was die Kunden wünschen und die Märkte fordern – auf nötige Software-Releases können wir aber jederzeit reagieren.«

Die Markenzellen sind fest in standardisierten Battery Packs verbaut, wobei das Unternehmen auf Anfrage auch kundenspezifische Varianten entwickelt. Dank White-Label-Option können Kunden Hy-Di auch mit dem eigenen Corporate Design versehen und damit zum festen Bauteil der eigenen Marke machen. Das europäische Service Center in Schaffhausen ermöglicht schnelle Zugriffszeiten auf Wartung, Diagnose und Support. Die Logistik wird in Deutschland und der Schweiz realisiert. Das garantiert kurze Lieferzeiten innerhalb Europas und gestaltet die Supply Chains vor allem für europäische Unternehmen nachhaltig. Verfügbar sind Packs in unterschiedlichsten Ausführungen mit Kapazitäten von 48, 72 bzw. 96 Wattstunden. Daraus ergibt sich ein weiteres Plus: Der Transport von Batterien mit Leistungen unter 100 Wattstunden ist aufgrund vereinfachter regulatorischer und behördlicher Vorgaben unkompliziert. Kundenspezifische Zertifizierungswünsche werden auf Anfrage realisiert.

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