Schwerpunkte

Europäische Zellproduktion

TerraE ist gescheitert

11. Oktober 2018, 09:30 Uhr   |  Andreas Pfeffer

TerraE ist gescheitert
© dpa | Bildfunk

Ein Mitarbeiter von Akasol arbeitet in der größten europäischen Batteriesystemfabrik in Langen (Hessen) an einer unfertigen Batterie.

Das im Mai 2017 von rund 20 Maschinen- und Anlagenbauern, Zellverarbeitern und Chemiefirmen gestartete Konsortium TerraE löst sich Medienberichten zufolge auf. Bis 2028 sollte eine Giga-Factory zur Produktion von Lithium-Ionen-Zellen entstehen.

Das Konsortium TerraE wollte bis 2028 mit einer Investitionssumme rund vier Milliarden Euro eine europäische Zellproduktion mit einer Kapazität von 34 GWh aufbauen – Energie für rund 650.000 Elektroautos.

Im Oktober 2017 verkündete das Konsortium, dass Ende 2019 die Produktion von Batteriezellen für Zweiräder und Nutzfahrzeuge starten werde. Nun berichtet der Tagesspiegel: »Am Ende wollte keiner der Beteiligten Geld in die Hand nehmen, Terra E löst sich jetzt auf, und die beteiligten Firmen hoffen mal wieder auf die Politik«.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Tesla-Chef Musk provoziert weiter
BMW i3 künftig in Europa ohne Range Extender
EU-Staaten suchen Kompromiss
Kompetenzcluster »FestBatt« für Festkörperbatterien
Bosch steigt ins Carsharing mit Elektrotransportern ein
Berlin muss Straßenabschnitte für ältere Diesel sperren
Temperaturunabhängige Reichweite für Elektrofahrzeuge
Valeo ist Fördermitglied im Bundesverband Deutsche Startups
BMW verstärkt Engagement in China

Verwandte Artikel

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, AKASOL GmbH