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Nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Renault, Veolia und Solvay kooperieren beim Batterierecycling

19. März 2021, 09:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Renault, Veolia und Solvay kooperieren beim Batterierecycling
© Renault

Renault kooperiert beim Batterierecycling von Elektrofahrzeugen ab sofort mit Veolia und Solvay, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Renault wird bei der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft für Metalle aus den ausgedienten Batterien von Elektrofahrzeugen künftig mit Veolia und Solvay zusammenarbeiten. Ziel ist es: eine sichere und nachhaltige Versorgungsquelle für Batterierohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium zu schaffen.

Renault, Entsorgungs- und Recyclingspezialist Veolia und Chemiekonzern Solvay wollen dieses Ziel erreichen, indem sie ihr jeweiliges Know-how auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette – von der Sammlung von Elektrofahrzeug-Altbatterien bis hin zu Demontage, Metallextraktion und Reinigung – nutzen und bestehende mechanische und metallurgische Batterierecyclingprozesse verbessern.

Veolia und Solvay haben hierfür bereits im September 2020 ein Konsortium gegründet, dem die Renault Gruppe jetzt beitritt. Durch die Technologien der beiden Unternehmen lassen sich strategische Metalle extrahieren und in hochreine Metalle zurückführen, die sich für die Wiederverwendung in neuen Batterien einsetzen lassen. Eine Pilotanlage hierfür ist in Frankreich bereits in Bau.

Durch diesen geschlossenen Kreislauf verringert sich der ökologische Fußabdruck zukünftiger E-Auto-Batterien entscheidend. Hintergrund: Der weltweite Bestand von Elektrofahrzeugen wird von zehn Millionen im Jahr 2020 auf voraussichtlich über 100 Millionen im Jahr 2030 steigen. Deshalb ist die Sicherstellung eines stabilen und nachhaltigen Zugangs zu Batterierohstoffen eine strategische Herausforderung.

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