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Investition von einer Milliarde Dollar

Mercedes-Benz startet Bau von Batteriefabrik in USA

08. Oktober 2018, 09:39 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Mercedes-Benz startet Bau von Batteriefabrik in USA
© Daimler

Spatenstich für die neue Batteriefabrik in der Nähe des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa: Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Production and Supply Chain, mit Kay Ivey, Gouverneurin von Alabama, und Jason Hoff, President und CEO MBUSI (vlnr)

Die Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars in den USA ist auf einem guten Weg. Mit dem Spatenstich am 05.10.2018 begann der Bau der neuen Batteriefabrik. Sie wird in der Nähe des Pkw-Werks in Tuscaloosa errichtet und liefert Batterien für zukünftige elektrische SUVs der Marke EQ.

Seit 1995 hat Mercedes-Benz Cars bereits mehr als sechs Milliarden Dollar in das Werk Tuscaloosa investiert. Mit einer weiteren Milliarde US-Dollar erweitert der Autohersteller sein industrielles Engagements in der Region. Ein Großteil der Mittel soll in die Umsetzung der Elektro-Offensive fließen. Dadurch entstehen voraussichtlich über 600 neue Arbeitsplätze in Alabama.

Die neue Batteriefabrik ist Bestandteil des globalen Batterie-Produktionsverbunds mit insgesamt acht Fabriken in Kamenz, Stuttgart-Untertürkheim, Sindelfingen, Peking, Bangkok und jetzt Tuscaloosa. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export. Bis 2022 wird Mercedes-Benz Cars in jeder Baureihe mindestens ein elektrifiziertes Modell anbieten, insgesamt sind dann mehr als 130 Modelle im Portfolio. Im Rahmen der weltweiten Elektrooffensiven wird Mercedes‑Benz auch die Produktion von vollelektrischer SUV-Modelle in den USA starten.

Vor dem Spatenstich der Batteriefabrik, hat Mercedes-Benz den Produktionsstart des ersten neuen GLE gefeiert. Tuscaloosa ist seit 1997 der Traditionsstandort für die Fertigung von SUVs. Das Werk liefert die aktuellen GLE-, GLE Coupé- und GLS-Baureihen weltweit. Zwei Drittel von diesen ausschließlich in Alabama hergestellten Modellen werden in fast jedes Land der Welt exportiert.  Im Jahr 2017 liefen im Werk mehr als 300.000 Fahrzeuge vom Band. Aktuell beschäftigt der Hersteller dort rund 3.700 Mitarbeiter und sorgt für mehr als 10.000 Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern in der Region.

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