Forvia Hella hat für den neuen vollelektrischen BMW iX3 die weltweit ersten Front Phygital Shields entwickelt und in Serie gebracht. Mit diesen großflächigen, hochintegrativen Modulen für die Fahrzeugfront prägt der Zulieferer die Designsprache des iX3, dem Auftaktmodell der Neuen Klasse von BMW.
Entwicklung und Produktion der Front Phygital Shields erfolgen in Ljubljana, Slowenien, dem globalen Kompetenzzentrum für Karosseriebeleuchtung von Forvia Hella.
Die Front Phygital Shields von Forvia Hella sind als skalierbare Plattform ausgelegt, die Lichtfunktionalität, dekorative Elemente für das Fahrzeugdesign sowie Sensorik integriert.
»Wir bedienen mit unseren Front Phygital Shields zum einen drei automobile Markttrends gleichzeitig: Elektromobilität, automatisiertes Fahren und die Nachfrage nach differenzierenden Lichttechnologien. Zum anderen reduzieren wir auf der Herstellerseite die Komplexität in der Entwicklung und Front-Assemblierung«, sagt Juan Manuel Mollá, als Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich für das globale Lichtgeschäft von Forvia Hella. »Damit schaffen wir eine vollkommen neue Produktkategorie.«
Front Phygital Shields sind speziell für Elektrofahrzeuge konzipiert. Sie nutzen den Gestaltungs- und Funktionsraum an der Fahrzeugfront, der durch den Entfall des klassischen Kühlergrills entsteht, um diese als stilgebendes, differenzierendes Designelement in Szene zu setzen.
In den Front Phygital Shields sind die BMW-Nieren nun – in Anlehnung an die Neue Klasse der 1960er-Jahre – kleiner, dafür aber schärfer konturiert und vertikal ausgerichtet. Sie können zudem als optionale Sonderausstattung mit dem Iconic Glow beleuchtet werden. Auch integrieren die Front Phygital Shields die beiden Voll-LED-Scheinwerfer, die statt des zuvor rundlichen Erscheinungsbilds nun markanter und horizontal gestaltet werden.
Im BMW iX3 integrieren die Front Phygital Shields auch Radarsensorik mit beheizbarer radartransparenter Abdeckung, um die Sensoren vor Witterungseinflüssen und Verschmutzung zu schützen und eine zuverlässige Radarleistung auch unter sehr winterlichen Umweltbedingungen zu gewährleisten. Damit macht die integrierte Heizfunktion der Abdeckungen die Radarsensoren zu einer vollkommen wetterunabhängigen Technologie der Umgebungswahrnehmung.