Sichtfeld-Erweiterung erhöht Sicherheit

Integriertes Display lässt A-Säule verschwinden

25. Oktober 2018, 13:00 Uhr | Andreas Pfeffer
Virtuelle a-Säule von Continental
Die Innenraum-Kamera erfasst die Kopfposition des Fahrers und ein in die A-Säule integriertes Display ermöglicht den Blick durch die Fahrzeugsäule.
© Continental

Die virtuelle A-Säule von Continental beseitigt den toten Winkel im vorderen Blickfeld und sorgt so für mehr Sicherheit. Ein OLED-Display ermöglicht dabei den Blick auf das Geschehen hinter der A-Säule – Live-Außenaufnahme passend zur Kopfposition und Blickrichtung.

Die vorderen, tragenden Fahrzeugsäulen sind im Laufe der Jahre immer breiter geworden – ein Plus an Crash-Sicherheit für Insassen und erhöhtes Gefährdungspotenzial für Verkehrsteilnehmer durch Einschränkungen im Sichtfeld.

Continental lässt breite Frontsäulen im Auto nun durchsichtig werden und behebt die Gefahr durch tote Winkel im vorderen Blickfeld. Nachfolgende Kernelemente ermöglichen die Virtuelle A-Säule:

  • Flexible OLED-Displays
  • Innenraum-Kamera zur Fahrererkennung
  • Surround View-Kameras

Die über dem Lenkrad angebrachte Innenraum-Kamera überwacht die Kopfbewegungen des Fahrers. Gleichzeitig senden die außen am Fahrzeug angebrachten Surround View-Kameras Aufnahmen von der unmittelbaren Fahrzeugumgebung an die OLED-Displays, die im Inneren des Autos in die A-Säulen integriert sind.

Durch die Live-Aufnahmen entsteht auf Basis der Kopfbewegung eine dynamische Perspektive vom entsprechenden Fahrzeugumfeld. Mit der Kamera- und Displaytechnik versetzt die Virtuelle A-Säule Autofahrer in die Lage, die Fahrzeugumgebung beim Abbiegen komplett im Blick zu behalten – mehr Sicherheit für Fahrradfahrer, Fußgänger und weitere Verkehrsteilnehmer.


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