Keyou und Voith auf der IAA

Wasserstoffbetriebener Stadtbus-Prototyp

19. September 2022, 11:55 Uhr | Irina Hübner
Der wasserstoffbetriebene Stadtbus-Prototyp von Keyou und Voith.
© Keyou

Der 12 Meter lange Stadtbus-Prototyp von Keyou und Votih basiert auf dem Fahrgestell eines führenden europäischen Busherstellers. Er, ist mit dem Keyou-inside-Wasserstoffmotor und dem Voith-DIWA-NXT-Mild-Hybrid-System ausgestattet und wird erstmals auf der IAA Transportation gezeigt.

Seit 2015 entwickelt Keyou H2-spezifische Technologien, Komponenten und Brennverfahren, mit deren Hilfe konventionelle Motoren kosteneffizient zu emissionsfreien Wasserstoffmotoren transformiert werden können. Der neue »grüne« Verbrennungsmotor mit Keyou-inside-Technologie steht für Emissionsfreiheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit zugleich – ohne Kompromisse bei Leistung, Kapazität oder Reichweite. Fahrzeuge mit solchen Motoren gelten nach EU-Normen als Zero-Emission-Fahrzeuge.

Das DIWA-NXT-Automatikgetriebe für Busse ist als Mild-Hybrid-System konzipiert. Die zentrale Rekuperationseinheit (CRU) gewinnt die im Fahrbetrieb anfallende elektrische Energie zurück. Sie liefert eine Spitzenleistung von bis zu 35 kW bei 48 V. Bei diesem sehr speziellen Konzept hat Voith die Hauptfunktionalität der CRU dahingehend verändert, dass sie hauptsächlich den Anfahrvorgang des Busses unterstützt.

Die Kombination aus Wasserstoffverbrennungsmotor und Mild-Hybrid-System schafft somit eine neue Art der Zero-Emission-Mobilität und kann auf bestehende Infrastruktur zurückgreifen. Die CRU ist in das Schwungradgehäuse zwischen Motor und Getriebe integriert und benötigt nahezu keinen zusätzlichen Bauraum.

Entwicklung und Bau des neuen Stadtbusses werden vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert.


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