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SiC-Leistungshalbleiter mit Ökostrom herstellen

Rohm Semiconductor, Apollo, SiC, SiliconCarbide
In diesem gerade fertiggestellten 5-geschossigen Gebäude im japanischen Chikugo wird Rohm Semiconductor SiC-Halbleiter mit Ökostrom herstellen.
© Rohm Semiconductor

In seinem Apollo-Werk im japanischen Chikugo hat Rohm nun ein neues Gebäude fertiggestellt. Ab 2022 sollen dort mit erneuerbaren Energien Leistungshalbleiter aus Siliziumkarbid (SiC) gefertigt werden. Das ist aber nicht das einzige »grüne« Vorhaben des Unternehmens.

Seit 2010 stellt Rohm SiC-Leistungshalbleiter einschließlich Schottky-Dioden und MOSFETs in Serie her. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen, die Produktionseffizienz durch die Vergrößerung des Wafer-Durchmessers und den Einsatz modernster Anlagen zu verbessern und dabei auch die Umweltauswirkungen zu reduzieren.

Dafür hat Rohm nun ein neues fünfgeschossiges Gebäude in Chikugo (Präfektur Fukuoka) fertiggestellt. Diese hochmoderne Wafer-Fab soll Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen nutzen. Darüber hinaus hat Rohm sein BCM-System (Business Continuity Management) durch die Einführung verschiedener Katastrophenschutzmaßnahmen gestärkt. Ab Januar 2021 wird das Unternehmen Produktionsanlagen installieren und ein Fertigungssystem aufbauen, das die mittel- bis langfristig steigende Nachfrage nach SiC-Leistungshalbleitern abdeckt.

Des Weiteren soll SiCrystal, ein Unternehmen der Rohm-Gruppe, das SiC-Rohwafer fertigt, ab dem nächsten Geschäftsjahr vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Ziel ist es, die CO2-Emissionen aus zugekauftem Strom im Werk auf null zu reduzieren. Alle wichtigen Produktionsprozesse für SiC-Wafer werden dann mit umweltfreundlicher erneuerbarer Energie betrieben.

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