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HGÜ-Konverterstationen

Gasisolierte Schaltanlage sorgt für 95 Prozent Platzersparnis


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Schaltanlage von 4000 m³ auf 200 m³ verkleinert

Als Isolator für das Innere der Schaltanlage dient mit Epoxidharz imprägneiertes Papier. Die sogenannte RIP-Technologie (Resin Impregnated Paper) ist nichts Neues und ist z.B. aus der Transformatortechnik bekannt. Bei der RIP-Technologie wird Papier unter Vakuum mit Harz imprägniert. Um diese Technologie jedoch auch auf DC-Schaltanlagen anwenden zu können, entwickelten die Siemens-Ingenieure mit Hilfe von Simulationsberechnungen eine geeignete Geometrie für die Isolatoren.

Die neue gasisolierte Schaltanlage wurde für 3,2 kV ausgelegt und nimmt in etwa 200 m³ Platz ein. Bisherige luftisolierte DC-Schaltanlagen benötigen auf einer Plattform etwa 4000 m³ Platz. Würde nun die neue Technologie auf den Konverter-Plattformen eingesetzt werden, könnten diese um bis zu 10 Prozent kleiner ausgelegt werden – auf See ein nicht zur unterschätzender Kostenfaktor.

Der Windpark vor Helgoland

Lage der Windparkfelder und Plattformen
© Siemens
Siemens
© energie-und-technik.de
Die Plattform HelWin1 im Windpark vor Helgoland
© Siemens

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Windpark alpha ventus

Windpark alpha ventus
© Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co.KG
Windpark alpha ventus
© Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co.KG
Windpark alpha ventus
© Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co.KG

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  1. Gasisolierte Schaltanlage sorgt für 95 Prozent Platzersparnis
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