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Klarere LiDAR-Umgebungsbilder

03. Februar 2021, 11:12 Uhr   |  Nicole Wörner

Klarere LiDAR-Umgebungsbilder
© Osram

Dank der neuartigen Lasertechnologie von Osram „sehen“ LiDAR-Systeme künftig wesentlich klarer.

Dank eines speziellen Chipdesigns heben Osrams neue Infrarot-Laser für LiDAR-Systeme die Wellenlängenstabilität von Kantenemittern auf neues Level. Das sorgt für klarere Umgebungsbilder als bislang möglich.

LiDAR ist eine der Schlüsseltechnologien für das autonome Fahren. LiDAR arbeitet mit Infrarotlicht und erstellt eine präzise dreidimensionale Karte der Umgebung. Je besser diese Bildinformationen sind, desto leichter können sie die nachgelagerten Systeme verwerten. 

Bisher kam es bei den hierfür eingesetzten Infrarot-Lasern bei steigenden Temperaturen im Bauteil zu Abweichungen in der Wellenlängenstabilität von bis zu 40 Nanometern. In der Folge „sieht“ das LiDAR-System etwas verschwommen. 

Ein neuartiges Chipdesign von Osram reduziert die Wellenlängen-Verschiebung nun auf lediglich zehn Nanometer und ermöglicht dadurch deutlich klarere und schärfere Bilder der Umgebung. 

Dank des neu entwickelten Chipdesigns können Edge Emitting Laser im Hinblick auf die Wellenlängenstabilität – bei für Automotive-Anwendungen üblichen Betriebstemperaturen bis 125 °C – mit den Werten von VCSEL gleichziehen und diese sogar übertreffen.

Die neue Infrarot-Laser-Technologie ermöglicht die Verwendung eines wesentlich kleineren Wellenlängenfilters am Detektor, was das Signal/Rausch-Verhältnis deutlich verbessert.

Die Wirkung der neuen Technologie konnte bereits bei Bauteilen mit sogenannter „Triple-Junction“, also drei übereinander geschichteten lichtemittierenden Flächen, nachgewiesen werden, und wird künftig bei allen Osram-Infrarot-Lasern zum Einsatz kommen.
 

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