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Zum Start der neuen Performance-Serie

Siglents erster Vektornetzwerkanalysator

Zum Start der neuen Performance-"A"-Serie stellt Siglent den Vektornetzwerkanalysator SNA5000A vor
Zum Start der neuen Performance-"A"-Serie stellt Siglent den Vektornetzwerkanalysator SNA5000A vor
© Siglent

Der Vektornetzwerkanalysator SNA5000A ist das erste Mitglied der neuen Performance-„A“-Serie von Siglent. Damit startet der chinesische Messtechnik-Hersteller explizit in den professionellen und industriellen Markt.

Siglent war bislang eher im semiprofessionellen Bereich bekannt - obwohl das Unternehmen bereits rund ein Drittel seiner Geschäfte im professionellen Markt tätigt. 

Mit dem Vektornetzwerkanalysator SNA5000A als erstem Vertreter der neuen Performance-"A"-Serien soll sich dieser Anteil weiter nach oben entwickeln.

Hinsichtlich der Spezifikationen und des Preis-/Leistungsverhältnisses kann sich der neue VNA auch durchaus sehen lassen. Der SNA5000A wird als 2- oder 4-Tor-Gerät mit Frequenzbereichen von 9 kHz bis 4,5 bzw. 8,5 GHz angeboten, mit einem Dynamikbereich von 125 dB. Die Analysatoren unterstützen 2-/4-Port-S-Parameter- und differentielle S-Parameter-Messungen. Zeitbereichsanalysen können mit den Optionen SNA5000-TDA (Time Domain Analysis) oder SNA5000-TDR (Advanced Time Domain Analysis) durchgeführt werden.

Weil die Genauigkeit eines Netzwerkanalysators an die Genauigkeit der Kalibrierung gebunden ist, sind für unterschiedliche Anwendungen spezifische Kalibriertechniken nötig. Der Nutzer kann beim SNA5000A zwischen 1-Tor-, erweiterter 1-Tor-, voller 2-Tor-Korrektur und den Techniken SOLT, SOLR, TRL wählen, um die für die jeweilige Anwendung beste Genauigkeit zu erhalten.

Eine einstellbare Referenzebene, Port-Matching und das Embedding/De-Embedding von Testfassungen ermöglicht die Eliminierung externer Fehlerquellen.

Die neuen VNAs bieten fünf Sweep-Typen: Frequenzsweep linear und logarithmisch, Sweep der Ausgangsleistung, Zeitbereichsweep und segmentierter Sweep. Formeleditor und Maskentest unterstützen den Entwickler bei der Analyse seines Testobjektes.

Der 12-Zoll-Touchscreen ist flexibel konfigurierbar, so dass mehrere Fenster mit unterschiedlichen Messungen übersichtlich dargestellt werden können. Das Short-Cut-Menü hilft bei der Konfiguration und bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Das Gerät unterstützt zudem externe Maus und Tastatur, ist per Webinterface vom PC aus steuerbar und kann per HDMI an einen externen Monitor angeschlossen werden.


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