Modulares Steckverbinder-System

Variocon geht seit 25 Jahren mit der Zeit

17. Dezember 2021, 16:30 Uhr | Mathias Ohsiek, Phoenix Contact

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Sicher verpackt im Gehäuse

Unterschiedliche Einsatzbereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit der Steckverbinder gegen äußere Einflüsse. Beim Einsatz in Außenbereichen sind insbesondere eine hohe IP-Schutzart sowie die Resistenz gegenüber UV-Strahlung und Korrosion Grundvoraussetzungen für einen langfristig störungsfreien Betrieb. Variocon bietet hierfür Kunststoffgehäuse aus robustem Polyamid.

Für raue Industrieumgebungen hingegen bieten sich Metallgehäuse an. Diese bestehen aus Zinkdruckguss und widerstehen Schlagbelastungen und Schweißperlen. Optional ist das Gehäuse mit einer leitfähigen Dichtung und einer vollmetallischen Oberfläche erhältlich und schützt damit nahtlos vor elektromagnetischen Störeinflüssen und -aussendungen. Durch vier verfügbare Gehäusegrößen lässt sich ein breites Spektrum an Applikationen abdecken (Bild 1).

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Vier Gehäusegrößen decken alle Anforderungen ab: von klein und kompakt bis zum komplexen Hybridsteckverbinder.
Bild 1: Vier Gehäusegrößen decken alle Anforderungen ab: von klein und kompakt bis zum komplexen Hybridsteckverbinder.
© Phoenix Contact

Von der Leiterplatte bis zum Kabel

Erst die passende Anschlusstechnik macht einen Steckverbinder auch tatsächlich anwenderfreundlich. Während auf der Geräteseite ein direkter Anschluss auf die Leiterplatte eine automatisierte Serienfertigung schnell und kostengünstig macht, so kommt es feldseitig auf eine einfache und sichere Konfektionierung möglichst ohne Spezialwerkzeuge an. Variocon setzt auf den bewährten Schraubanschluss, und ein Schraubendreher ist typischerweise in jeder Werkzeugkiste vorhanden. Darüber hinaus ist dies ein international verbreiteter und anerkannter Standard.

Die Kontakteinsätze des Feldsteckverbinders werden in den sogenannten Tüllenrahmen eingerastet, der über vier Schrauben im Gehäuse montiert wird. Eine Kabelverschraubung komplettiert das Gehäuse. Geräteseitig funktioniert die Montage sehr ähnlich. Der Anbaurahmen wird mit den Flanschen an die Gehäusewand montiert. Die Leiterplatte wird mit den darauf verlöteten Kontakteinsätzen im Anbaurahmen eingerastet. Sobald der Steckverbinder verbunden ist, ist der elektrische Anschluss hergestellt und das Gehäuse ist wasser- und staubdicht verschlossen.

Zubehör erleichtert den Einsatz in vielen Bereichen
Bild 2: Zubehör erleichtert den Einsatz in vielen Bereichen.
© Phoenix Contact

Für Variocon ist ein umfangreiches Zubehörprogramm erhältlich (Bild 2). Bei besonders EMV-kritischen Schnittstellen sorgt ein EMV-Schirmadapter für eine großflächige und niederimpedante Kontaktierung an das Gerätegehäuse. Staubschutzkappen schützen die Stecker und Geräte bis zum Zeitpunkt der Installation. Bei einer hohen Anzahl von Schnittstellen sorgen optionale mechanische Codierungen oder Beschriftungsschilder für Ordnung.

Global rechtssicher einsetzen

In exportorientierten Industrien stellt der international rechtssichere Einsatz eine Basisanforderung dar. Auch Steckverbinder müssen selbstverständlich gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Beim Geräteanschlusssystem Variocon ermöglichen zusätzliche Approbationen wie zum Beispiel nach UL und EAC den sicheren internationalen Einsatz.

Literatur

[1] Global Report on Renewable Energy: Market Size & Demand Will Grow to USD 1911 Mn by 2026, Facts and Factors, Globe Newswire

 

Der Autor

Mathias Ohsiek von PhoenixContact
Mathias Ohsiek von PhoenixContact
© Phoenix Contact

 

 


Mathias Ohsiek ist Produktmanager Field Device Connectors bei Phoenix Contact.


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