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Einkabellösungen

Hummel kündigt neue Hybrid-Steckverbinder an

Hybridsteckverbinder
Hybrid-Steckverbinder sind die Voraussetzung für Einkabellösungen, also die Übertragung von Leistung, Signalen und Ethernet in einer Verbindung. Hummel gilt als Pionier auf diesem Gebiet und bietet mittlerweile Hybrid-Varianten in drei Baureihen an.
© Hummel AG

Leistung, Signale und Ethernet über ein Kabel zu übertragen, das ist in der Automatisierung zunehmend gewünscht. Einkabellösungen haben den Vorteil, dass sie Platz einsparen, Gewicht am Endgerät reduzieren und den Verkabelungsaufwand insgesamt verringern. 

Hybride Steckverbinder gewinnen zunehmend an Akzeptanz am Markt. Hummel gehört zu den Unternehmen, die sehr früh die hybride Übertragung vorangetrieben haben. Als Pionier im Bereich der Einkabellösungen verfügt das Unternehmen heute über ein durchgängiges Steckverbinder-Portfolio in den Baugrößen M16, M23 und M40.

Neue Hybridvariante für AC/DC-Netze

Besonders verbreitet ist der M23-Hybridsteckverbinder, der hohe Leistungsfähigkeit mit einer kompakten Bauform verbindet. Auf der SPS* Mitte November wird Hummel erstmals einen Steckverbinder des Typs „M23 Hybrid Typ 2“ mit vier Leistungskontakten vorstellen, der eine Belegung von 4+4+4+PE hat. Dieser Steckverbinder ist AC/DC-fähig. Das heißt, er kann auch in Gleichstromnetzen eingesetzt werden. Genau wie beim bewährten Hybridstecker (4+4+3+PE) übertragen die vier Ethernet-Kontakte Daten bis 500 MBit/s bei einer Leistungsverarbeitung von bis zu 28 A/630 V. Sie sind konzipiert für die Datenübertragung via Single Pair Ethernet oder DSL.

"M40 Hybrid"

Eine wahres Kraftpaket ist der Steckverbinder „M40 Hybrid“, der neben den Leistungsdaten der Standardbaureihe M40 auch Datenraten bis 100 MBit/s übertragen kann. Darüber hinaus besitzt der „M40 Hybrid“ ein zusätzliches Kontaktpaar, das dem Anwender in der Servo-Technik erlaubt, z.B. auch hohe elektrische Kennwerte von Bremsen zu realisieren. Realisierbar sind bis zu 300 V/8A, was eine Besonderheit im Bereich der Hybridsteckverbinder darstellt.

Kompakt, in Baugröße M16

Eine bewährte Lösung bietet der Steckverbinder M16 (12+3). Mit einer Leistungsverarbeitung bis 12 A und der Datenübertragungsrate bis zu 100 MBit/s steht dem Anwender eine kompakte Verbindungslösung mit ansprechenden Leistungsdaten zur Verfügung.

Die Gründe für den Hybrid-Trend sind nach Angaben von Hummel offensichtlich. Industrial Ethernet gilt als Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu Industrie 4.0 und viele Anwender stellen sich die Frage nach der richtigen Verbindungslösung. Dabei kommt dem geringen Platzbedarf der Hybriden eine zentrale Rolle zu. Ein Steckverbinder an Stelle von zweien oder dreien, geringeres Gewicht auf dem Endgerät wie z.B. dem Motor und kürzere Verarbeitungszeiten für die Steckverbindermontage – das sind die Argumente für Einkabellösungen.

Anwender im industriellen Umfeld haben noch weitergehende Anforderungen an ihre Verbindungslösungen. Sie benötigen robuste Ausführungen mit hohem IP-Schutz, Schlagfestigkeit und internationale Zulassungen. Die Rundsteckverbinder von Hummel erfüllen diese Anforderungen. Überdies gibt es sie als „INOX-Varianten“ oder mit den Schnellverschluss-Systemen“ TWILOCK“ und „TWILOCK-S“.

*Zu sehen sind alle genannten Steckverbinder auf der SPS in  Nürnberg von 23.11 bis 25.11.2021. Den Messestand von Hummel finden Sie in Halle 10, Standnummer 358.
 

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