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Wettbewerb gestartet

Standort für Innovationszentrum Wasserstofftechnologie gesucht

11. November 2020, 13:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Standort für Innovationszentrum Wasserstofftechnologie gesucht
© Toyota

Bis zum 20. Januar 2021 können interessierte Konsortien ihre Ideen einreichen, um einen Standort für das neue Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen vorzuschlagen.

Der Wettbewerb für den Standort eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen ist gestartet. Dieses soll Teil des Netzwerks des geplanten Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft werden. Konsortien können ihre Ideen bis 20.01.2021 einreichen.

Mit dem Wettbewerb soll ein Standort für ein Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie gefunden werden, das sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentriert. Für die bis zu drei Gewinner des Wettbewerbs gibt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit in Auftrag. Diese bildet die Basis für die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums.

Mit einem Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie soll eine Entwicklungs-, Zertifizierungs- und Standardisierungseinrichtung bereitgestellt werden, die aufgrund der frühen Marktphase und den damit verbundenen hohen Kosten nicht ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand abgebildet werden kann. Damit soll das Zentrum insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-Ups eine Entwicklungsumgebung bieten, um sich für einen internationalen Wettbewerb positionieren zu können. Vergleichbare Einrichtungen gibt es bereits in anderen internationalen Wirtschaftsregionen wie Japan, China und den USA.

Der inhaltliche Fokus in der Konzeptionierung des Zentrums sollte auf dem Brennstoffzellensystem liegen. Weitere Komponenten und entsprechende Schnittstellen können darüber hinaus berücksichtigt werden. Weiterhin soll die infrastrukturelle Einbindung mit der Tankstellentechnologie und den entsprechenden Schnittstellen zum Fahrzeug Berücksichtigung finden.

Auslobende Institution des Wettbewerbs ist das BMVI. Für die Durchführung des Wettbewerbs sind die Programmgesellschaft Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW und der Projektträger Jülich (PtJ) zuständig. Die NOW übernimmt die fachliche Betreuung im Zusammenhang mit der programmatischen Ausrichtung, der PtJ die fachliche Betreuung zur Umsetzung des Wettbewerbs.

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