Schwerpunkte

E-Mobilität in der 18-Tonnen-Klasse

Elektro-Lkw von E-Force One mit Batterien von ecovolta

09. Mai 2019, 11:30 Uhr   |  Andreas Pfeffer

Elektro-Lkw von E-Force One mit Batterien von ecovolta
© E-Force One AG | ecovolta

EF18 SZM ist die erste elektrifizierte Sattelzugmaschine von E-Force One mit Batteriepacks von ecovolta.

E-Force One ist Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge der 18-Tonnen-Klasse und stattet künftig seine Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien von ecovolta aus. Auf der »The Smarter E Europe 2019« wird die neue Sattelzugmaschine EF18 SZM bereits mit der »evoTractionBattery« gezeigt.

Im Rahmen der »The Smarter E Europe 2019« präsentiert der E-Nutzfahrzeughersteller E-Force One vom 15. bis 17. Mai 2019 in München die neue eSattelzugmaschine EF18 SZM. Das Unternehmen hat ein Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe jedes Elektro-Fahrzeug individuell an die Art der Strecken, die benötigte Reichweite und die Ladetechnik angepasst wird. So stehen für die Sattelzugmaschine nicht nur verschiedene, auf das jeweilige Fahrtenprofil abgestimmte Batteriegrößen zur Auswahl, sondern auch zwei unterschiedliche Antriebsvarianten. Die Komponenten werden modular für jedes einzelne Fahrzeug zu einem Paket zusammengestellt. So ist die EF18 SZM mit Permanentmagnet-Synchronmotoren ausgestattet, die wahlweise 440 kW oder 550 kW leisten. Die Fahrzeuge erreichen damit Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h und können Steigungen von bis zu 16 Prozent bewältigen.

evoTractionBattery von ecovolta
© ecovolta | ecocoach AG

Die »evoTractionBattery« von ecovolta mit 48 V und 10 kWh auf einer Größe von 520 x 218 x 186 mm.

Bei künftigen E-Lkw setzt E-Force auf das patentierte Batteriekonzept von ecovolta. Die standardisierte Bauweise ermöglicht eine hohe Energiedichte von bis zu 480 Wh/l. Die beispielsweise gemäß UNECE R 100 zertifizierte »evoTractionBattery« wird mit Spannungen von 24 bis 96 V sowie Kapazitäten von 2,5 kWh bis 15 kWh angeboten. Die beliebige serielle Verschaltung bis maximal 16 Batterien und die parallele Verschaltung von bis zu 32 Strängen erlauben somit Batteriespannungen von 24 bis 829 V.

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