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30jährige Partnerschaft in China

Audi und FAW bringen 2019 Q2 L e-tron auf den Markt

20. November 2018, 06:41 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Audi und FAW bringen 2019 Q2 L e-tron auf den Markt
© Audi

Alexander Seitz, Audi-Vorstand für Finanz, China, Compliance und Integrität bei den Festlichkeiten zur 30-jährigen Partnerschaft zwischen Audi und FAW in China.

Audi und First Automotive Works feiern das 30-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Audi baut seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor Ort weiter aus: 2019 startet mit dem Q2 L e-tron das erste Elektroauto, das auf chinesische Nutzer zugeschnitten ist. Die lokale Produktion folgt ab 2020.

China hat sich zum Wachstumsmotor und größten Einzelmarkt für Audi entwickelt. In den vergangenen 30 Jahren hat Audi dort mehr als fünf Millionen Automobile ausgeliefert. Das Verkaufsvolumen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünffacht. Bei chinesischen Fahrern sind vor allem die Modelle Audi A4 L, A6 L und Q5 L beliebt. Auch für den Audi A8 L ist China der wichtigste Absatzmarkt. Hier sind insbesondere Touch-Bedienkonzept, Elektrifizierung des Antriebs oder speziell für China entwickelte Dienste wie 3D-Karten und chinesische Schriftzeichen-Erkennung auf den Markt zugeschnitten. 

Lokal in China produzieren

Derzeit bietet Audi sechs lokal produzierte Modellfamilien in China an. Im Werk Changchun im Norden entstehen die Baureihen A4 L, A6 L, Q3 und Q5 L. Im südchinesischen Foshan laufen der A3, der A3 Sportback sowie Q2 L vom Band. Ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit von Audi und FAW ist die Aufnahme der Audi-Produktion in Tianjin. Die chinesischen Standorte leisten einen wesentlichen Beitrag innerhalb des Produktionsnetzwerks. Ihre flexible Werkstruktur erlaubt den weiteren schrittweisen Ausbau der Kapazitäten. In den nächsten Jahren kann die Kapazität mit dem Partner FAW-Volkswagen je nach Marktnachfrage auf insgesamt mehr als 700.000 Fahrzeuge erhöht werden.

Der Automobilhersteller ist seit 1988 als Premiummarke auf dem chinesischen Markt aktiv. Im Rahmen eines Lizenzvertrags zwischen den Ingolstädtern und FAW entstand der Audi 100 als erstes Modell aus Teilesätzen im FAW-Werk Changchun. 1995 wurde die Audi-Fertigung in das Joint Venture FAW-Volkswagen integriert und die Kooperation sukzessive ausgebaut.Es wurden Langversionen vom Audi A4 und A6 auf die Straße gebracht und man hatte mit dem A6 L e-tron den ersten lokal gefertigten Plug-in-Hybrid des Volkswagen-Konzerns im Angebot. 2013 weihte die Marke ein Entwicklungszentrum in Peking ein und stellte damit die Weichen für einen Innovationsschub in Asien. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für Audi in China ist die Übernahme der konzernweiten Entwicklungsverantwortung als Center of Excellence für Hochvoltbatteriezellen.

Darüber hinaus intensivieren die Partner ihre Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, bei Konnektivitätsdiensten und Mobilitätsangeboten. 

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