Texas Instruments

Rechenmeister für Fahrerassistenzsysteme

21. Oktober 2013, 10:22 Uhr | Iris Stroh
SoCs für Fahrerassistenzsysteme
© Texas Instruments

Texas Instruments (TI) hat mit TDA2x eine neue SoC-Familie vorgestellt, die sich einerseits durch eine enorme Rechenleistung, andererseits durch eine geringe Leistungsaufnahme auszeichnet.

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Die TDA2x-SoCs sind skalierbare Bausteine mit einer heterogenen Architektur, in denen TI seine eigenen C66x-DSP-Kerne, ein vollständig programmierbares Vision AccelerationPac, Cortex-A15 MPCore- und Cortex-M4-Prozessorkerne zusammen mit Video- und Graphik-Cores integriert hat. Mit den unterschiedlichen Ausbaustufen adressiert TI Frontkamerasysteme, Surround-View-Applikationen und die Sensor Fusion.

In der größten Ausbaustufe sind auf dem Chip zwei C66x-DSP-Cores, vier Vision-Beschleunigungs-Cores (jeder mit 10,4 GMACs), zwei Cortex-A15 und zwei Dual-Cortex-M4-Cores, interner Speicher, sowie sechs Kameraeingänge und mehrere Display-Ausgänge integriert. Die Leistungsaufnahme der SoCs soll zwischen 2 und 5 W liegen (bei Tj = 125 °C). Dank der hohen Rechenleistung können Anwendungen wie beispielsweise Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Tempomat, Ampelerkennung, Fussgänger/Objekterkennung und Kollisionsvermeidungssysteme gleichzeitig laufen. Die TDA2x-Bausteine können aber auch als zentraler Prozessor für die Sensorfusion genutzt werden.

TI stellt zu den Bausteinen Software-Bibliotheken (ohne Royalty-Gebühren) mit diversen Vision- und Imaging-Funktionen zur Verfügung. Darüber bietet TI auch diverse Entwicklungs-Boards an. Derzeit sind Muster verfügbar.

 

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