Echtzeit- / Remote-Patientenüberwachung

Wie Sensoren das Gesundheitswesen verändern

13. Juni 2018, 17:30 Uhr | Nicole Wörner

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Trends Nr. 4 und 5 - und der TTI/TE-Lösungsansatz für die Blutsauerstoff-Messung

Trend Nr. 4: Internet der Dinge 

Die Integration von IoT-Funktionen in medizinische Geräte verspricht eine erhebliche Verbesserung der Qualität und Wirksamkeit der Gesundheitsversorgung, wodurch besonders älteren Menschen, Patienten mit chronischen Erkrankungen und solchen, die eine ständige Überwachung benötigen, eine hochwertige Versorgung geboten wird. Patientendaten, die über cloudbasierte Plattformen kontinuierlich überwacht und übertragen werden, können Ärzte und Pflegepersonal auf wichtige Veränderungen der Vitalparameter aufmerksam machen. Heute überwachen Geräte alle Arten von Patienteninformationen – von Blutzucker- und Fetalmonitoren über Elektrokardiogramme bis hin zur Blutdrucküberwachung. Und wo Patienten heute noch einen Arzt aufsuchen müssen, können die intelligenteren Überwachungsgeräte von morgen das ändern. Beispielsweise können einige intelligente Geräte heute erkennen, ob Medikamente regelmäßig über Smart Dispenser zu Hause eingenommen werden. 

Trend Nr. 5: Wearables

Die klinische Anwendung der medizinischen Wearable-Technologie entwickelt sich rasant, weil Technologieunternehmen Partnerschaften mit Gesundheitsorganisationen eingehen, um Patienten und Klinikärzten dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen. Die Anwendungen umfassen: 

•    Fernüberwachung von Schlaf- und Vitalstatistiken 
•    Handschuhe mit Bluetooth-Sensoren, die Schlaganfallpatienten mit neurologischen und muskuloskelettalen Verletzungen dabei helfen, die Mobilität in ihren Händen wiederzuerlangen.
•    Schmerzfreie und genaue Blutzuckerüberwachung
•    Kontinuierliche Temperaturüberwachung 
•    Stirnbänder und/oder Ohrstöpsel, die Beschwerden im Elektroenzephalographie (EEG)-System des Benutzers für eine bessere Schmerztherapie messen.
•    Personalisierte, auf KI basierende Wearable-Technologien, die über den Benutzer lernen – zum Beispiel intelligente Uhren, die Schlafapnoe erkennen und normalisieren.
•    Intelligente Brillen, die Blinden helfen, indem sie diese sprechend durch Situationen führen.

Obwohl viele neue Geräte entwickelt werden, ist es immer noch eine Herausforderung, sicherzustellen, dass die Geräte Daten aggregieren und gemeinsam nutzen und dabei auch noch zuverlässig und sicher kommunizieren können.

Die Lösung von TE Connectivity (TE) für die Messung des Blutsauerstoffgehalts 

Wie viele dieser Trends zeigen, steigt die Nachfrage nach Lösungen für die häusliche Pflege mit Fern- und Selbstüberwachungstechnologie. Die Sensortechnologie spielt bei vielen dieser Gesundheitsanwendungen eine entscheidende Rolle. TE ist heute eines der größten Sensorikunternehmen der Welt mit innovativen Sensorlösungen, die Kunden dabei unterstützen, Konzepte in intelligente, vernetzte Kreationen umzusetzen. Elektronische Systeme in medizinischen Geräten und Sonden beruhen auf Sensorsignalen als Grundlage für Kontrolle, genaue Diagnose und Behandlung. Insbesondere bietet TE kardiovaskuläre Überwachungs- und Diagnosesensoren, darunter fotooptische Sensoren zur Messung von Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und Puls an. Speziell diese optischen Komponenten spielen eine wichtige Rolle bei der nichtinvasiven Messung des Blutsauerstoffgehalts. Die optischen SpO2-Komponenten von TE verbessern die Genauigkeit durch eine engere Wellenlängentoleranz der roten LED von bis zu 660 nm ± 2 nm. 

Diese und viele andere TE-Sensoren werden in Europa über TTI Europe geliefert und unterstützt. 

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