3 Mrd. Dollar Schaden für ZTE – bisher USA und China wollen ZTE retten

Das Smartphone vom Txyp Blade V9 von ZTE. Ohne ICs aus den USA könnte es zumindest heute nicht in gewohnter Weise funktionieren.
Das Smartphone vom Txyp Blade V9 von ZTE. Ohne ICs aus den USA könnte es zumindest heute nicht in gewohnter Weise funktionieren. Jetzt will Donald Trump ZTE doch retten.

Falls die USA den Lieferstopp an ZTE nicht aufheben, ist die Existenz des Unternehmens gefährdet. Jetzt will es Trump doch retten – und die Handelsgespräche.

Weil ZTE gegen die amerikanischen Sanktionen gegen den Iran und Nordkorea verstoßen habe, hatte die amerikanische Regierung US-Firmen verboten, Komponenten an ZTE zu liefern. Das hat ZTE in seiner Existenz gefährdet. Den Schaden durch den Lieferstopp beziffert ZTE derzeit auf rund 3 Mrd. Dollar.

Jetzt wollen die USA und China nach Informationen des Wall Street Journal gemeinsam ZTE vor dem Bankrott bewahren. Dazu sollte ZTE einige signifikante Änderungen in der Organisationsstruktur durchführen – worunter laut Larry Kudlow, Berater im Weißen Haus, ein neues Management-Team und ein neuer Aufsichtsrat zählten – und müsste empfindliche Strafen bezahlen. Präsident Donald Trump brachte eine Summe von bis zu 1,3 Mrd. Dollar ins Spiel.

Dafür würden die USA den Lieferstopp aufheben und  damit ZTE, das auf amerikanische Zulieferer wie Qualcomm angewiesen ist, vor dem Untergang bewahren. Wenn es ZTE nicht mehr gäbe, würde dies auch auf die USA zurückwirken, denn ZTE ist der viertgrößte Anbieter von Mobiltelefonen in der USA.