Reaktionen aus China »Huawei darf dem US-Druck niemals nachgeben«

Im Handelskonflikt mit China haben die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt.
Harmonisch sind die Beziehungen zwischen China und den USA nach der Anklage gegen Huawei nicht gerade. Die chinesische Regierung formuliert inzwischen scharf.

So ist der Kommentar der englischsprachigen regierungsnahen »Global Times« überschrieben. Die USA handelten hysterisch. Das Gute aber siege immer.

Jetzt hätten die USA mit den Anschuldigungen gegen Huawei und mit ihrer Jagd auf chinesische High-Tech-Firmen nicht nur China überrascht, sondern die globale Wirtschaft schockiert.

Die chinesischen High-Tech-Unternehmen seien Opfer der amerikanischen Eindämmungspolitik gegenüber dem chinesischen Aufstieg geworden. Huawei  müsse sich aber nicht fürchten, solle ruhig bleiben und die finanziellen Verluste möglichst gering halten. Huawei besitze viele IP-Rechte und weitreichende Überkreuz-Lizenzabkommen mit US-Firmen. Es sei nicht so einfach, Huawei mal kurz vom weltweiten Aufbau der 5G-Infrastruktur auszuschließen.

Der Kommentar endet mit einem Appell an Huawei und CEO Ren Zhengfei: »Bitte gebt nicht auf.« Das chinesische Volk stünde hinter ihnen, genauso wie die stille Mehrheit der Welt. Das Gute siege letztendlich immer über das Böse, Huawei sei keine Ausnahme.

Auch die chinesische Regierung äußert sich zumindest gereizt: Sie bezichtigt die US-Regierung der politischen Manipulation und des unmoralischen Verhaltens.