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Homeoffice ist Bewerbern am wichtigsten

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© Gorodenkoff/stock.adobe.com

Jobsucher stellen mit Erfahrungen durch die Pandemie neue Anforderungen an Arbeitgeber. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Königsteiner Gruppe hervor, für die deutschlandweit 1.059 Teilnehmende befragt wurden.

Am häufigsten gewünscht laut Umfrage sind Einzelheiten zu Homeoffice-Regelungen. Diese in der Stellenanzeige zu lesen erwarten mittlerweile 74 Prozent aller Kandidat:innen und acht von zehn der jungen Bewerber:innen zwischen 20 und 29 Jahren.

Darüber hinaus wollen weitere 61 Prozent mehr darüber erfahren, welche Unterstützung der jeweilige Arbeitgeber bei der Ausstattung des Homeoffice leistet.
 
Jobrad nähert sich dem Firmenwagen an

Auch Klimakrise wirkt sich demnach auf den Anforderungskatalog von Jobsuchenden aus. So wünschen sich mittlerweile bereits 40 Prozent der jungen Kandidat:innen in Stellenanzeigen mehr Infos zu Job-Bikes, also arbeitgeberseitigen Angeboten zum Leasen von Firmen-Fahrrädern. Unternehmensangaben zum Firmenwagen sind aktuell für 47 Prozent aller und 53 Prozent de jungen Bewerber:innen interessant.
 
Die Ergebnisse unserer Studie zeigen: Die vergangenen 15 Monate hatten großen Einfluss auf die Attraktivitätsmerkmale von Arbeitgebern. Zwar stehen Themen wie Gehalt, Arbeitszeiten oder Überstundenregelungen nach wie vor oben auf der Prioritätenliste. Aber Pandemie-Themen wie Resilienz und Gesundheits- oder Krisenmanagement gehören mittlerweile eben auch in eine Stellenanzeige. Darauf sollten sich Arbeitgeber künftig genauso einstellen wie auf die Vermittlung einer klaren Sinnperspektive“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der Königsteiner Gruppe, die Ergebnisse der Studie.

Äußere Form: Acht von zehn Bewerbern wünscht sich angebotene Benefits als Stichpunkte in Stellenanzeigen, nur jede/r Fünfte bevorzugt einen Fließtext.
 
Für die Studie befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen respondi bundesweit 1.059 berufstätige Arbeitnehmer:innen in allen Altersstufen, die sich in den letzten 12 Monaten in einem Bewerbungsprozess befanden. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt. Der Befragungszeitraum lag im April 2021.
 
 


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