Internationale Forschungskarriere

KI-Studierende profitieren von neuer Japan-Kooperation

29. Januar 2026, 9:16 Uhr | Corinne Schindlbeck
Prof. Dr. Jürgen Bajorath (Mitte), Leiter des Bereichs Life Sciences & Health am Lamarr-Institut, mit Prof. Dr. Kazuhiro Shiozaki (links), Präsident der Nara Institute of Science and Technology (NAIST), und Prof. Dr. Kimito Funatsu (rechts), Direktor des Data Science Center der NAIST.
© Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz

Frühzeitiger Zugang zu internationaler Forschung: Das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und KI, die Uni Bonn und das Nara Institute of Science and Technology (NAIST) kooperieren. Herzstück ist der Austausch für Master- und Promotionsstudierende, das Forschungsaufenthalte in Japan ermöglicht.

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Die Studenten erhalten die Möglichkeit, an interdisziplinären Projekten in Bereichen wie Life Sciences, Bioinformatik, Materialwissenschaften und Data Science mitzuwirken. Neben fachlicher Qualifikation sollen sie wissenschaftliche Arbeitsweisen unterschiedlicher Forschungskulturen kennenlernen. Die Programme sind Teil eines strategischen Ausbaus des internationalen Lehr- und Forschungsangebots am Lamarr-Institut und der Universität Bonn.

Forschung über Ländergrenzen hinweg

Die Zusammenarbeit umfasst auch gemeinsame Lehrformate und betreute Abschlussarbeiten. Durch die enge Verzahnung mit japanischen Partnern gewinnen Studierende frühzeitig Zugang zu KI-gestützter Spitzenforschung – etwa in der medizinischen Datenanalyse oder materialwissenschaftlichen Modellierung.

Internationale Karrierewege stärken

Mit dem Beginn der Partnerschaft hat Dr. Andrea Mastropietro eine neue Doppelrolle übernommen: Er leitet eine Nachwuchsgruppe am Lamarr-Institut und der Universität Bonn und wirkt zugleich als Assistant Professor am NAIST. Seine Arbeit an erklärbarer und generativer KI eröffnet praxisnahe Forschungsfelder für Studierende beider Länder.

Das Austauschprogramm soll Teil einer werteorientierten Allianz sein, die den wissenschaftlichen Nachwuchs fördert und Alternativen bietet zu klassischen Forschungsachsen mit den USA oder China.

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