GDP geht zurück

IMF-Zahlen zu den Auswirkungen des Handelskriegs

15. Oktober 2018, 8:44 Uhr | Heinz Arnold
Im Handelskonflikt mit China haben die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt.
60 Prozent des globalen Wachstums geht von Asien aus, deshalb hat der Handelskrieg Auswirkungen weit über Asien hinaus.
© Feng Li / Pool/GETTY IMAGES / POOL/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das asiatische GDP schrumpft um 0,9 Prozent über die nächsten zwei Jahre, das globalen Wachstum in diesem Jahr um 0,2 Prozent auf 3,7 Prozent.

Dies sind die neusten Zahlen des IMF, der für Asien im kommenden Jahr einen Rückgang des GDP um 0,2 Prozent auf 5,4 Prozent prognostiziert. Dass der Handelskrieg zwischen den USA und China weltweit erhebliche Auswirkungen hat, zeigt schon eine Zahl: 60 Prozent des globalen Wachstums geht von Asien aus.

In den aktuellen Zahlen des IMF sind zwar die ersten Zölle der USA und die Reaktionen Chinas eingerechnet, nicht aber die neuen Zölle, mit denen die USA für Anfang kommenden Jahres drohen und für die China bereits Gegenmaßnahmen angekündigt hat. Über die nächsten zwei Jahre könnte der Rückgang laut IMF noch viel deutlicher als jetzt prognostiziert ausfallen und 0,9 Prozent erreichen.

 

 



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