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Fortsetzung des Artikels von Teil 10

Xilinx tanzt den Vivado

Die Vivado Design Suite von Xilinx
Die Vivado Design Suite von Xilinx beschleunigt die Implementierung komplexer Designs, ausgehend von C und RTL, um das Vierfache.
© Xilinx

Xilinx bietet keineswegs nur FPGA-Baureihen an, sondern mehr und mehr auch SoCs und sogenannte 3D-ICs. Dementsprechend hat das Unternehmen sein Angebot an Entwurfswerkzeugen drastisch ausgebaut. Die über viele Jahre hinweg optimierten ISE-Tools wurden Ende April 2012 keineswegs in Rente geschickt, sondern vielmehr um die Vivado Design Suite 2012 (siehe Bild) erweitert. D

ie Vivado-Startversion erhielt im Juli bereits eine Überarbeitung (Version 2) und im Oktober 2012 ein weiteres Update, so dass nun die Version 3 als aktuell gültige Programmfassung anzusehen ist. Sie bietet weitere Verbesserungen der Produktivität für Anwender, die diese Tools auf Arbeitsstationen mit Mehrkernprozessoren betreiben. Außerdem umfasst sie neue Referenz-Designs zur Beschleunigung der Implementierung. Die Software ist in der gepackten Version mehr als 8 GB groß und kann sowohl als Windows- wie auch als Linux-Version heruntergeladen werden. Die Adresse der Download-Routine sollte allerdings niemand von Hand eintippen, sondern von der eigens angelegten elektroniknet-Übersichtsseite www.elektroniknet.de/sw-tools als Link aktivieren.


Seit ihrer ersten Vorstellung im April hat die Vivado Design Suite die Implementierung komplexer Designs aus C und RTL um das Vierfache beschleunigt. Dabei hat sie deren Performance um bis zu einem Speed Grade gegenüber der ISE Design Suite verbessert – und um bis zu drei Speed Grades gegenüber dem Wettbewerb. Dank der neuen Multithread-Place&Route-Technologie beschleunigt dieses aktuelle Release die Produktivität auf Mehrkern-Arbeitsstationen noch weiter: Mit Dual-Core-Prozessor ergibt sich eine 1,3-fach schnellere und mit Vierfachkern eine 1,6-fach schnellere Runtime.


Die Vivado Design Suite 2012.3 erweitert darüber hinaus auch das Xilinx-Portfolio an Targeted Reference Designs (TRD) – quasi als Unterstützung der voll programmierbaren Kintex-7- und Virtex-7-FPGAs. Die TRDs liefern ein vorverifiziertes, in der Performance optimiertes Infrastruktur-Design, das der Entwickler leicht modifizieren und entsprechend den Kundenanforderungen skalieren kann.


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