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Wissenschaftsfestival »Effekte« startet

09. Juni 2021, 11:30 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Wissenschaftsfestival »Effekte« startet
© Christine Heinrich

Am 12. Juni startet das Wissenschaftsfestival in Karlsruhe.

Wie verändert Robotik unser Leben? Brauchen wir bald keinen Führerschein mehr? Diesen Fragen und mehr widmet sich das Karlsruher Wissenschaftsfestival Effekte. Von 12. bis 19. Juni beleuchtet es mit größtenteils digitalen Angeboten aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung.

Ein Tag der offenen Tür mit tausenden Besucherinnen und Besuchern? In Pandemiezeiten leider unmöglich. Eingebettet in das Wissenschaftsfestival »Effekte« bietet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) deshalb vom 12. bis 18. Juni mit einem vielfältigen Online-Programm Interessierten jeder Altersgruppe an sieben Tagen zu sieben Fragen in sieben Formaten spannende Einblicke in die Welt von Forschung, Lehre und Innovation. Die auf einem Webportal gebündelten Online-Angebote von »KIT21« werden von ausgesuchten hybriden Veranstaltungen ergänzt, darunter zum Auftakt am 12. Juni eine Talkrunde zum Klimaschutz vor dem Triangel Open Space am Kronenplatz.

Wissenschaftsfestival

Auf der Effekte-Bühne am Kronenplatz eröffnen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Karlsruher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen am Samstag, den 12. Juni, um 14 Uhr das Karlsruher Wissenschaftsfestival. Pandemiebedingt umfasst das Programm dieses Jahres zahlreiche digitale Angebote, aber auch Veranstaltungen und Aktionen an zentralen Orten der Innenstadt.

Wissen aus erster Hand, digital frei Haus  

An jedem der sieben KIT21-Tage stehen eine Leitfrage und ein Highlight-Format im Blickpunkt des vom Veranstaltungsmanagement des KIT organisierten Programms. Ob spielerisch in einem digitalen Escape Room (»Wie macht Mathe Spaß?«) oder kurz und bündig in einer gestreamten Lunch Lecture (»Haben wir die Energiewende bald geschafft?«), ob diskussionsorientiert in einer Clubhouse-Runde (»Wie wird Robotik unser Leben verändern?«) oder bei einer teilautonom gesteuerten Testfahrt (»Brauchen wir in Zukunft keinen Führerschein mehr?«) – die abwechslungsreich und unterhaltsam aufbereiteten Themen zeichnen sich durch gesellschaftliche Relevanz  aus und verweisen auf die strategischen Forschungsfelder des KIT.  

Hybrid-Events auf der Freiluftbühne  

Zwei Formate der »7 Tage« können – nach Anmeldung auf dem KIT21-Portal – nicht nur im Internet-Stream, sondern auch vor Ort verfolgt werden: Am 12. Juni um 15 Uhr fragt der »Klimatalk KARLA« auf der EFFEKTE-Bühne vor dem Triangel Open Space am Kronenplatz, wie Karlsruhe klimaneutral werden kann. Eingeladen sind Akteure des Karlsruher Reallabors Nachhaltiger Klimaschutz (KARLA), welches unter anderem vom KIT und der Stadt Karlsruhe betrieben wird. Am 16. Juni wird es – an gleicher Stelle ab 17 Uhr – kompetitiv: Im »Falling Walls Lab Karlsruhe« treten Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie junge Entrepreneure an, eine Jury und das Publikum in drei Minuten für ihre Ideen zu begeistern.  

Mitmachangebote

Darüber hinaus bietet KIT21 zahlreiche digitale Mitmachangebote, in denen die tägliche Leitfrage vertieft und zu eigenem Tun angeregt wird. Für die Workshops anmelden können sich Kita-Gruppen, Schulklassen und Einzelpersonen jeden Alters. Am Freitag, den 18. Juni ist sogar das Highlight-Format des Tages ein Mitmachangebot: In einem »Student Science Café« gehen Schülerinnen und Schülern der Frage nach, welche Materialien in Zukunft unser Leben prägen.

Campus Challenge

Ein die sieben Tage begleitendes, zugleich ebenfalls hybrides Spiel- und Wissensangebot ist die »Campus Challenge«: Vor dem fiktiven Szenario eines Blackouts unternehmen die Spielerinnen und Spieler hier per App eine Rallye über den Campus Süd des KIT, um unterschiedliche Stromquellen durch das Lösen von Aufgaben wieder neu zu aktivieren.

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