87 Mio. Euro Umsatz in 2021

Umsatz von Escha um 24 Prozent gewachsen

15. Februar 2022, 9:38 Uhr | Ralf Higgelke
Escha, Marco Heck
»Auch wenn wir positiv eingestellt waren, haben wir mit einer Umsatzsteigerung um fast ein Viertel nicht gerechnet«, berichtet Marco Heck, Geschäftsführer der Escha-Gruppe.
© Escha

Einen konsolidierten Umsatz von 87 Mio. Euro hat die Escha-Gruppe im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftet – ein Plus von 24 Prozent. Um weiter zu wachsen, sucht das Unternehmen derzeit nach weiteren Fachkräften.

»Nach den Herausforderungen des Jahres 2020 sind wir ganz bewusst mit einer positiven Planung ins Jahr 2021 gegangen«, berichtet Marco Heck, Geschäftsführer der Escha-Gruppe. »Wir waren damals bereits der festen Überzeugung, dass der industrielle Wandel und die dazugehörige Digitalisierung uns und unseren Produkten in die Hände spielen wird. Mit einer Umsatzsteigerung um fast ein Viertel haben wir allerdings nicht gerechnet. Zumal die Rahmenbedingungen aufgrund der anhaltenden Pandemie, der angespannten Situation bei den Vormaterialien und den noch nicht wieder reibungslos laufenden Lieferketten alles andere als optimal waren.«

Aus seiner Sicht sind diese Zahlen zum einen auf den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen, zum anderen auf Prozessoptimierungen und gezielte Investitionen. »Im letzten Jahr haben wir über 2,3 Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen investiert«, so Marco Heck, und ergänzt: »Wir hätten sehr gerne noch mehr investiert, hatten aber mit Lieferengpässen auf Seiten der Maschinenbauer zu kämpfen.«

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Klares Wachstumsziel für 2022

Trotz der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten geht die Escha-Gruppe mit einem klaren Wachstumsziel in das Jahr 2022. »Den erfolgreichen Wachstumskurs des Geschäftsjahrs 2021 wollen wir 2022 fortsetzen«, so Marco Heck. »Um unsere Kunden weiterhin zuverlässig bedienen zu können, wird Escha neue Fertigungskapazitäten in Ungarn und Polen in Betrieb nehmen. Und auch in den Heimatstandort Halver werden wir weiterhin investieren. Zudem werden wir unser Produktportfolio in vielen Bereichen ausbauen. Dabei wird die Zukunftstechnologie Single Pair Ethernet im Mittelpunkt unserer Entwicklungen stehen. Diese Technologie wird maßgeblich zur weiteren Digitalisierung industrieller Fertigungsprozesse beitragen.«

Um diese Ziele zu erreichen, ist Escha nach eigener Aussage auf gut ausgebildetes Personal angewiesen. Insbesondere am Heimatstandort in Halver sucht das Unternehmen zurzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ganz unterschiedliche Bereiche.


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