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Zu wenig Synergieeffekte

Knorr-Bremse hat doch kein Interesse an Hella

08. Juli 2021, 09:26 Uhr   |  Irina Hübner

Knorr-Bremse hat doch kein Interesse an Hella
© Hella

Der Vorstand von Knorr-Bremse hat heute entschieden, den möglichen Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Hella nicht weiterzuverfolgen. Der Vorstand bewertet die Möglichkeiten des Transfers von Schlüsseltechnologien auf das eigene Portfolio als nicht ausreichend zur Realisierung von Synergien.

Der Vorstand von Knorr-Bremse unternimmt laufend strategische Überlegungen zur Weiterentwicklung des Konzerns. Im Vordergrund steht dabei organisches Wachstum. Darüber hinaus werden Chancen zur Steigerung des Unternehmenswertes auch durch Zukäufe oder Partnerschaften sondiert.

»Wir ziehen jederzeit Möglichkeiten wertsteigender Transaktionen mit international führenden Unternehmen in Betracht. Deshalb haben wir uns Hella angeschaut. Allerdings haben sich für uns die Chancen für einen möglichen Transfer von Kompetenzen speziell in den Nutzfahrzeugbereich nicht in ausreichendem Maße bestätigt. Eine Akquisition würde daher nicht hinreichend zusätzlichen Wert für unsere Aktionäre schaffen«, sagte Dr. Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender von Knorr-Bremse. »Knorr-Bremse hat eine klare Strategie, die auf profitablem Wachstum und einem resilienten Geschäftsmodell aufbaut. Wir werden unser nachhaltiges Wachstum und unseren erfolgreichen Weg als Systemzulieferer auch in Zukunft fortsetzen.«

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