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Die Sicherheit fährt mit

Identitätsmanagement im Auto

Identitätsmanagement im Auto
© ForgeRock/WEKA Fachmedien

Im vernetzten Auto profitieren Nutzer von neuen Interaktions-Möglichkeiten. Dies wirkt sich auch auf die Verwaltung von digitalen Identitäten und Zugangsregelungen aus. Hierbei sorgen professionelle Lösungen für das Identity- und Access-Management für ein hohes Maß an Sicherheit.

Mit dem vernetzten Auto ebnen die Automobilhersteller den Weg für eine neue Art von Mobilität: Dem Nutzer soll dabei eine Vielzahl digitaler Aktivitäten auch während der Autofahrt zur Verfügung gestellt werden. So kann er von unterwegs dieselben Dienste nutzen wie zu Hause oder im Büro. Hierfür ist es erforderlich, authentifizierte Sitzungen verschiedener digitaler Dienste für die Dauer der Fahrt mit dem Fahrzeug zu verbinden. Um dabei ein Höchstmaß an Sicherheit, Durchgängigkeit und Komfort für den Fahrer zu gewährleisten, muss dessen digitale Identität effizient gemanagt werden.

Im vernetzten Auto interagieren Hersteller und Nutzer direkt über eine digitale Schnittstelle des Fahrzeugs miteinander. Dies ist typischerweise das Display des Infotainment-Systems in Kombination mit einer entsprechenden mobilen Anwendung. Im Idealfall entwickelt sich daraus eine intelligente, sichere Kommunikation, bei der sich beide Seiten interaktiv austauschen. Die Nutzer legen dabei ihre Präferenzen fest und nehmen bestimmte individuelle Einstellungen am Fahrzeug vor. Die Hersteller wiederum können auf dieser Grundlage neue, maßgeschneiderte Dienste anbieten.

Sichere Authentifizierung ist unerlässlich

Wichtig bei dieser Interaktion ist es, dass sich der Nutzer gegenüber dem vernetzten Auto und dieses sich gegenüber dem Hersteller sicher authentifiziert. Nach der Authentifizierung werden dann verschiedene Berechtigungen an den Nutzer vergeben. Diese können sich je nach Alter des Fahrers unterscheiden: Erwachsene erhalten den gesamten Umfang an Berechtigungen, während Jugendliche lediglich über einen eingeschränkteren Satz an Möglichkeiten verfügen können. Mittels einer mobilen App haben Nutzer die Gelegenheit, offline und außerhalb ihres Fahrzeugs mit dem System zu interagieren. Dabei muss für die Authentifizierung kein Passwort eingegeben werden, um das Auto benutzen zu können. Vielmehr ermöglichen die Automobilhersteller durch eine passwortlose Authentifizierung und den mobilen Kanal eine nahtlose und sichere Anmeldung für den User.

Eine Schlüsselrolle spielt hierbei die Identität: Sobald der Fahrer eindeutig identifiziert ist, eröffnen sich neue Möglichkeiten für zusätzliche Dienste sowie eine größere Bandbreite an zielgerichteten Anwendungen und Funktionen, die den Präferenzen des Nutzers entsprechen. Die Intention der Automobilhersteller ist es dabei nicht nur, die verkauften Autos optimal zu verwalten. Auch die mit den Fahrzeugen verbundenen Nutzer sollen optimal von den erweiterten Möglichkeiten profitieren. Ähnlich wie Banken ihren Kunden über das Internet und mobile Kanäle hilfreiche Services bereitstellen, sollen Dienste auch über Schnittstellen im Auto den Fahrern angeboten werden. Diese verfügen hierbei über eine eindeutige Identität und ein Konto, in dem sie Präferenzen individuell einstellen und jederzeit flexibel ändern können.

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