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Lenkgetriebe in der E-Mobilität

Schwenklager von Schaeffler ermöglicht lautloses Rangieren

25. Februar 2019, 12:30 Uhr   |  Andreas Pfeffer

Schwenklager von Schaeffler ermöglicht lautloses Rangieren
© Schaeffler

Insbesondere bei E-Autos können Lenkgetriebe unerwünschte Geräusche erzeugen – hier bietet das neue Schwenklager von Schaeffler Abhilfe.

Schaeffler hat für Elektrofahrzeuge ein leichtgängiges und geräuscharmes Schwenklager entwickelt. Das Festlager besitzt eine speziell gekrümmte »Kugelkappe« (Kalotte) und kann sich in sich selbst verkippen und somit das Schwenken der Schneckenwelle kompensieren.

Insbesondere bei Elektrofahrzeugen können unerwünschte Geräusche der Lenkgetriebe störend wirken. In Lenksystemen mit Schneckenwellengetriebe muss das Schwenklager der Schneckenwelle als Festlager dienen und die auftretenden Axial- und Radialkräfte aufnehmen. Durch die Übertragung des Drehmoments des E-Motors über eine Schrägverzahnung auf das Schneckenrad entstehen Vertikalbewegungen der Schneckenwelle, die das Schwenklager verkippen. Bei einem konventionellen Kugellager sind ein erhöhtes Laufgeräusch und ein erhöhtes Reibmoment die Folge.

Daher hat Schaeffler ein neues Schwenklager entwickelt, das Laufgeräusche und Reibmomente reduziert. Das optimierte Schwenklager wurde mit einer speziell gekrümmten »Kugelkappe« (Kalotte) ausgestattet. Durch die Konstruktion kann das Lager in sich selbst verkippen und somit das Schwenken der Schneckenwelle kompensieren – ohne dass Reibmomente und Geräusche ansteigen.

Die Schneckenwelle kann zudem radial vorgespannt werden, so dass kein Spiel zwischen Schneckenwelle und Schneckenrad entsteht – das reduziert das so genannte »Umlenkklackern«. Das klackernde Geräusch entsteht bei jeder Änderung der Lenkrichtung, da die Schneckenwelle mit den gegenüberliegenden Zahnflanken in Kontakt kommt.

Die Schwenkbewegung des neu konstruierten Lagers gleicht darüber hinaus Fluchtungsfehler der Gehäuse aus.

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