Rose Systemtechnik zeigt auf der Enforce Tac vom 23. bis 25. Februar in Nürnberg Wehrtechnik-Gehäuse für unterschiedliche militärische Anwendungen.
Die Gehäuse sind für militärische Anwendungen unter anderem in Kommunikations- und Navigationsgeräten, Schießstandanlagen sowie in gepanzerten Fahrzeugen vorgesehen.
Die Gehäuse werden aus Aluminium, Edelstahl oder Polyester gefertigt und erreichen die Schutzarten IP66 und IP67. Industriegehäuse und Ex-Control Stations verfügen über Zulassungen und Zertifizierungen für militärische Anwendungen, darunter Marine-, ATEX-, UL-Ex-, INMETRO- und UKCA-Ex-Zertifizierungen sowie Explolabs-Prüfungen.
Edelstahl- und Aluminiumgehäuse sind laut Lennart Steding, Leiter Vertriebsinnendienst Gehäusetechnik bei ROSE, unter anderem für Marine-Applikationen geeignet: »Unsere Edelstahl- und Aluminiumgehäuse eignen sich unter anderem sehr gut für Marine-Applikationen«.
Aluminiumgehäuse werden in einem Tauchbad mit Chrom(III)-Oxid passiviert und mit einer kupferarmen Legierung versehen. Edelstahlgehäuse bestehen aus V4A beziehungsweise CrNiMo und sind für Offshore-Anwendungen ausgelegt.
Rose bietet verschiedene Anpassungen an. Dazu zählen die Integration von Schaltern, Leuchten und Montageplatten sowie mechanische Bearbeitungen wie Fräsen oder Bohren. Zudem sind unterschiedliche NATO-Lackierungen möglich.
Für den Schutz vor elektromagnetischen Störungen stehen HF-geschützte Dichtungssysteme zur Verfügung. In Kombination mit Aluminiumgehäusen unterstützen sie eine störungsarme Signalübertragung.
Vor der Auslieferung durchlaufen die Gehäuse Umwelt- und IP-Schutzartprüfungen nach DIN EN 60529. Dazu gehören unter anderem Salznebeltests gemäß DIN EN ISO 9227, Außenbewitterungstests sowie ESD-Ableitfähigkeitsprüfungen. Auf Wunsch führt das Unternehmen auch kundenspezifische Prüfungen einschließlich Einbauten durch.