Strategie EQ

Mercedes-Benz stellt neue Marke für Elektromobilität vor

29. September 2016, 17:13 Uhr | Stefanie Eckardt

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Fahrerentlastung im Mittelpunkt

Das Cockpit der Studie, die auf einer modellübergreifenden Fahrzeugarchitektur beruht, verzichtet auf klassische Schalter und Knöpfe aus. In zwei der drei schmalen Lenkradspeichen sind Touch Controls installiert, die in OLED-Displays integriert sind. Sie zeigen im jeweiligen Menü passende Icons und Symbole an; dank Touch-Funktion kann der Fahrer durch die verschiedenen Menüs scrollen und per Klick seine Auswahl bestätigen. Der 24 Zoll große TFT-Widescreen in HD-Qualität rückt alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite, Fahrdaten oder die Navigations- und Kartenthemen ins Blickfeld. Ob die Informationsdichte gering und damit das Design aufgeräumt dargestellt wird, oder Mehrinhalte angezeigt werden sollen, bleibt dem persönlichen Geschmack des Fahrers überlassen. Die Informationsdichte kann von einer digitalen Anzeige Schritt für Schritt erhöht werden und sich zu einem ein- bzw. auch zweitubigen Instrument aufbauen.

Der Generation EQ hat statt herkömmlicher Außenspiegel Kameras das Bild des rückwärtigen Verkehrs auf integrierte Displays in den Türen projizieren. Sowohl die Türöffner als auch die elektrischen Fensterheber werden mit Touch-Elementen bedient. Das mit vier Einzelsitzen ausgestattete Fahrzeug zeichnet sich zudem durch eine ausgeklügelte Lichtarchitektur.

Der Fahrzer wird durch verschiedene Assistenzsysteme unterstützt: Zusammen mit dem hochpräzisen Kartenmaterial von Here erkennen die Systeme zum Beispiel die genauen Kurvenradien sowie die Position und Größe eines Kreisverkehrs. Das Fahrzeug kann daraufhin die Geschwindigkeit und Fahrdynamik automatisch einregeln. Damit geht EQ einen weiteren Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren, immer unter der Prämisse Sicherheit und im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Sensor Fusion.

Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über die Car2X-Technologie und kann Informationen mit der Infrastruktur und anderen Fahrzeugen austauschen – eine ideale Grundlage für eine Reihe an neuen Assistenzfunktionen, die bestehende Systeme ergänzen und so einen weiteren Schritt in Richtung Unfallvermeidung gehen. Hilfreich für den Fahrer sind außerdem Hinweise über Lademöglichkeiten in der Umgebung. Sobald Generation EQ realisiert, dass das Fahrtziel mit der vorhandenen Batterieladung nicht erreicht werden kann, informiert er den Fahrer über entsprechende Optionen auf der Navigationskarte.

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