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BMW Isetta

Kommt die Knutschkugel zurück?

07. September 2015, 11:24 Uhr   |  Steffi Eckardt

Kommt die Knutschkugel zurück?
© Micro Mobility Systems

Der elektrisch angetriebene Microlino basiert auf der legendären BMW Isetta.

Die Schweizer Trottinettfirma Micro Mobility Systems will die legendäre Knutschkugel zurück auf den Markt bringen - unter dem Namen Microlino als elektrisch angetriebene Variante.

1962 rollte die letzte BMW Isetta vom Band. Heute, mehr als 50 Jahre später soll das Kultauto wiederbelebt werden und zwar als Stromer. Wie das Original wird auch der elektrisch angetriebene Microlino über eine puristische Ausstattung verfügen: Fronteinstieg, zwei Sitze vorne, Schiebefenster und ein Schiebedach als Notausstieg. Die Reichweite soll ungefähr 80 km betragen, die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 90 km/h.

Für die Herstellung holte die Schweizer Firma Micro Mobility Systems das chinesische Unternehmen Kandi Technologies ins Boot. Darüber hinaus kooperierte Micro Mobility Systems mit Linde beim Elektromotor. Die Steuerung wird vom Schweizer Hersteller Microbeam programmiert werden.

Im Februar 2016 soll zu Testzwecken der erste Microlino auf Schweizer Straßen rollen. Im Herbst 2017 soll das Fahrzeug dann in den Markt eingeführt werden – allerdings erst einmal nur in China.

Die Isetta wurde das Kultauto im Nachkriegsdeutschland. Zwischen 1955 und 1962 wurden 161.728 Fahrzeuge verkauft. (im Bild: BBC-Golfkommentator Peter Alliss)
© BMW

Die Isetta wurde das Kultauto im Deutschland der Nachkriegsjahre. Zwischen 1955 und 1962 wurden 161.728 Fahrzeuge verkauft. (im Bild: BBC-Golfkommentator Peter Alliss. Jetzt soll sie als Elektroauto Microlino neu belebt werden.

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